Inuyasha Legends


 
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 Das Apartment von Seiko

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Seiko
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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 1:50

"Hmm, ich würde mich weniger als vollkommen beschreiben, ansonsten wäre ich wohl kaum schon mehrmals fast getötet worden und wenn ich es doch wäre, so hätte ich dich gleich bei unserer ersten Begegnung erkannt, ich verstehe noch immer nicht wie ich es nicht konnte." Ich hörte Shinjis sanfte Stimme während er zärtlich Küsse auf meine Stirn hauchte und ich kurz davor stand wohlig aufzuseufzen. Wie in aller Welt schaffte dieser Mann es nur mich mit einer einzigen Berührung vollkommen aus dem Konzept zu bringen und derart verrückt nach ihm zu machen? Egal wie lang ich nach einer Antwort auf diese Frage suchen würde, finden würde ich sie vermutlich niemals. Doch um ehrlich zu sein, interessierte mich dies solange ich Shinji um mich hatte nicht im Geringsten. "Bei meinem damaligen Auftreten und Verhalten konntest du dies auch unmöglich tun. Außerdem war ich nicht besser, schließlich habe ich dich ebenfalls nicht erkannt." Ich seufzte leise, sowohl über die Tatsache, dass ich mich wie eine niveaulose Furie verhalten hatte als auch darüber, dass ich zu dumm und zugleich blind gewesen war um Shinji wieder zu erkennen. Am liebsten hätte ich mich noch immer dafür geohrfeigt oder den Kopf gegen die Wand geschlagen. "Ich glaube ich werde es gerade noch so bis in die Küche schaffen." Inzwischen fand ich mich nach Shinjis heldenmäßigem Auftritt in meiner Küche wieder und war dank all seiner Perfektion und seinem Mut den bösen bösen Akten, die in meiner Wohnung hinter jeder Ecke lauerten entkommen. "So viel zu dem nicht perfekt.", murmelte ich leise und erwiderte anschließend seinen Kuss. Ich spürte wie Shinji mich sanft gegen die Theke drückte und zog ihn ein Stück näher zu mir ohne den Kuss auch nur für eine Sekunde zu beenden. "Mein großer Held, was würde ich nur ohne deine Hilfe tun?", sagte ich grinsend nachdem wir uns voneinander gelöst hatten. "Ohne dich würde ich es nicht einmal mehr in meine eigene Küche schaffen."

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 1:52

"Bei meinem damaligen Auftreten und Verhalten konntest du dies auch unmöglich tun. Außerdem war ich nicht besser, schließlich habe ich dich ebenfalls nicht erkannt." Ich grinste auf ihre Worte hin. "Es war gar nicht so einfach das Mädchen von damals in dir wiederzufinden, vor allem da du mehrmals kurz davorstandst mich umzubringen." sagte ich noch immer grinsend und hauchte ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen. "Ich vermute es lag einfach daran, dass wir uns beide verändert haben, acht Jahre sind eine lange Zeit." murmelte ich in Gedanken versunken. Das stimmte allerdings. In diesen acht Jahren war so viel geschehen. Ich war von einem einfachen Straßenjungen ohne Zukunft zum Vizeadmiral aufgestiegen und bei Seiko war es genauso. Ich konnte noch immer nicht ganz fassen dass ich all die Jahre in unmittelbarer Nähe zu ihr gelebt hatte. Lediglich die Grenze der Domänen zwischen uns. Ich seufzte leise und hauchte Seiko einen weiteren liebevollen Kuss auf die Lippen. "So viel zu dem nicht perfekt." Ich hörte Seikos gemurmelte Worte und konnte nicht verhindern dass sich ein Grinsen auf mein Gesicht stahl. "Ach ich wusste gar nicht, dass man perfekt ist, wenn man die Dame seines Herzens durch ihr Apartment trägt." Ich kämpfte gegen den Drang an wohlig aufzuseufzen, als Seiko mich näher zu sich zog und den Kuss erwiderte. Sie fesselte mich mit jeder einzelnen Berührung. "Mein großer Held, was würde ich nur ohne deine Hilfe tun? Ohne dich würde ich es nicht einmal mehr in meine eigene Küche schaffen." Ich legte den Kopf schief und bedachte Seiko mit einem mitfühlenden Blick. "Das ist natürlich eine große Einschränkung, wie hast du nur all die Jahre ohne mich etwas zu dir nehmen können, wenn du die Küche gar nicht erreichen konntest?"

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Seiko
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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 1:53

"Es war gar nicht so einfach das Mädchen von damals in dir wiederzufinden, vor allem da du mehrmals kurz davor standest mich umzubringen. Ich vermute es lag einfach daran, dass wir uns beide verändert haben, acht Jahre sind eine lange Zeit." Shinji hatte wirklich recht, ich hatte mich in den vergangenen acht Jahren sehr verändert, sowohl meine Persönlichkeit als auch mein Aussehen. Dennoch war ersteres nur aufgesetzt, aus Angst. Angst zu versagen, nicht stark genug sein zu können und die Dinge zu verlieren, die mir am meisten bedeuteten. Niemals wieder wollte ich eine Person derart nah an mich heran lassen, sie lieben und eines Tages verletzt werden oder ihren Verlust miterleben müssen. "Bei dir war es nicht gerade einfacher. Früher warst du noch nicht so eitel und hast dich über jeden erhaben.", neckte ich Shinji bevor ich einen sanften Kuss auf seine Lippen hauchte. "Allerdings hätte ich dich nicht umgebracht, schließlich benötige ich nicht noch mehr Arbeit als die, die ich schon habe. Und dein Tod wäre wirklich ein großer Verlust für uns alle.", sagte ich schließlich, wobei der letzte Teil meiner Worte durchaus ernst gemeint gewesen war. Niemals wollte ich Shinji verlieren, oder gar die Nachricht erhalten, dass er gestorben sei. "Ach ich wusste gar nicht, dass man perfekt ist, wenn man die Dame seines Herzens durch ihr Apartment trägt." Ich lehnte mich gegen die Theke, während ich die Arme um Shinjis Hals gelegt hatte und ihn nun liebevoll ansah. "Nun, es trägt einen Teil dazu bei. Allerdings benötigt man auch noch zahlreiche andere Eigenschaften um perfekt zu sein." Ich grinste und beugte mich zu Shinji vor. "Eigenschaften die du alle besitzt. Bei dir muss man wirklich aufpassen, dass nicht jemand anderes kommt und dich mitnehmen möchte." Ich legte meine Hand an Shinjis Wange und strich mit den Fingern darüber, ehe ich ihn anschließend küsste. "Das ist natürlich eine große Einschränkung, wie hast du nur all die Jahre ohne mich etwas zu dir nehmen können, wenn du die Küche gar nicht erreichen konntest?" Das vorige Grinsen legte sich erneut auf meine Züge und ich musste auflachen, als ich Shinjis mitfühlenden Tonfall hörte. "Hach, das war wirklich eine harte Zeit, so ganz allein ohne dich und meine Küche.", ich seufzte gespielt bedauernd, was sich jedoch nur auf den Part der Küche beschränkte. Anschließend deutete ich mit den Händen auf meinen Körper. "Aber wie du siehst hatte diese Einschränkung auch ihre Vorteile, da ich jetzt eine annehmbare Figur habe, meinst du nicht?"

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 1:55

"Bei dir war es nicht gerade einfacher. Früher warst du noch nicht so eitel und hast dich über jeden erhaben." Ich erwiderte Seikos Kuss liebevoll und zog sie sanft an mich, danach jedoch grinste ich sie an. "Naja als Optimist hat man eben keine wirklichen Chancen im Leben und wer sagt eigentlich dass ich nicht einfach realistisch denke anstatt dass ich arrogant bin." Ich zog eine Augenbraue noch immer grinsend nach oben und küsste Seiko dann zärtlich auf die Stirn. Natürlich war das keineswegs ernst gemeint und ich hoffte sie würde es nicht falsch verstehen. Ich würde mich niemals über sie stellen wollen. "Allerdings hätte ich dich nicht umgebracht, schließlich benötige ich nicht noch mehr Arbeit als die, die ich schon habe. Und dein Tod wäre wirklich ein großer Verlust für uns alle." Ich machte einen bestürzten Gesichtsausdruck. "Das stimmt allerdings, stell dir mal vor du hättest meine Leiche entsorgen müssen, wie viel Arbeit das gewesen wäre. Das hättest du deinen Fingernägeln unmöglich zumuten können." Ich schüttelte noch immer sehr betroffen den Kopf. "Ach ich glaube nicht für alle, Hiroshi wäre sicher manchmal besser dran ohne meine Kommentare im Nacken." Lächelnd hauchte ich Seiko einen Kuss auf die Lippen. Wenig später spürte ich Seikos Arme um meinen Hals. "Nun, es trägt einen Teil dazu bei. Allerdings benötigt man auch noch zahlreiche andere Eigenschaften um perfekt zu sein. Eigenschaften die du alle besitzt. Bei dir muss man wirklich aufpassen, dass nicht jemand anderes kommt und dich mitnehmen möchte." Ich legte den Kopf schief. "Und das wären was für Eigenschaften?" Ich konnte mich nicht daran erinnern jemals irgendwelche besonderen positiven Eigenschaften gehabt zu haben, außer vielleicht meinem früheren unvergleichlichen Optimismus. "Denkst du wirklich ich würde mich von irgendjemandem mitnehmen lassen?" Ich schüttelte den Kopf. "Niemals, ich würde es nicht ertragen wieder von dir getrennt zu sein." Sanft erwiderte ich ihren Kuss und zog sie etwas näher zu mir. "Hach, das war wirklich eine harte Zeit, so ganz allein ohne dich und meine Küche. Aber wie du siehst hatte diese Einschränkung auch ihre Vorteile, da ich jetzt eine annehmbare Figur habe, meinst du nicht?" Auf den ersten Teil hin hatte ich nur ein Grinsen übrig, jedoch schüttelte ich beim zweiten den Kopf. "Annehmbar?" fragte ich mit hochgezogenen Augenbrauen. "Das ist vollkommen untertrieben, du bist wunderschön." sagte ich zärtlich und hauchte ihr weitere Küsse auf die Lippen. "Und du bist es schon immer gewesen."

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 1:56

"Naja als Optimist hat man eben keine wirklichen Chancen im Leben und wer sagt eigentlich dass ich nicht einfach realistisch denke anstatt dass ich arrogant bin." Ich schmiegte mich an Shinji und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. "Ach, dann bist du also zu einem Realist geworden?" Ich lächelte ihn an. "Nun, ich persönlich habe mich ja für den Pessimismus entschieden, das vermeidet Enttäuschungen meistens sehr gut." Ich unterdrückte ein Seufzen, in den letzten Jahren war ich wirklich zum absoluten Pessimisten geworden. Nachdem ich und Shinji voneinander getrennt worden waren, hatte mein Leben so ziemlich keinen Sinn mehr gehabt, bis auf die Hoffnung ihn eines Tages wiedersehen zu können, welche gleich null gewesen war. Noch immer konnte ich nicht fassen, dass dies wirklich geschehen war. "Das stimmt allerdings, stell dir mal vor du hättest meine Leiche entsorgen müssen, wie viel Arbeit das gewesen wäre. Das hättest du deinen Fingernägeln unmöglich zumuten können. Ach ich glaube nicht für alle, Hiroshi wäre sicher manchmal besser dran ohne meine Kommentare im Nacken." "Wie wahr, vorallem da ich meine Fingernägel noch für etwas viel wichtigeres benötige." Ich grinste Shinji an und fuhr mit den Nägeln sanft über die Schultern. Wie gefährlich kleine Dinge wie diese doch sein konnten. "Mag sein, dass ihm deine Kommentare vielleicht nicht das Liebste an dir sind, aber als Vizeadmiral und Freund würde er dich mit Sicherheit sehr vermissen." Ich legte meinen Kopf an Shinjis Brust. "Ganz zu schweigen von mir.", sagte ich kaum hörbar. Sollte Shinji tatsächlich etwas zustoßen oder er gar sterben, so würde ich mit Sicherheit nicht weiterleben, ich würde es gar nicht aushalten können. "Und das wären was für Eigenschaften?" Die Worte rissen mich förmlich aus meinen Gedanken und ich blickte zu Shinji hinauf, welcher den Kopf schief gelegt hatte, was wirklich niedlich aussah und mich aufmunterte. "Hmm lass mich überlegen, wo fange ich denn an?" Gespielt nachdenklich legte ich einen Finger an mein Kinn und blickte zur Decke hinauf. "Du bist stark, mutig, intelligent, viel zu gutaussehend, einfühlsam, charmant, liebevoll, treu, sanft, zärtlich...", meine Stimme wurde zunehmend leiser, bis ich meine Hände auf Shinjis Arme legte und begann seinen Hals zu küssen. "Muss ich noch weiter machen?" "Denkst du wirklich ich würde mich von irgendjemandem mitnehmen lassen? "Niemals, ich würde es nicht ertragen wieder von dir getrennt zu sein." "Ebenso wenig wie ich." Ich blickte inzwischen wieder in Shinjis Gesicht und legte meine Hand an seine Wange. "Annehmbar? Das ist vollkommen untertrieben, du bist wunderschön." Etwas unglaubliches geschah in diesem Moment denn ich, die Seiko Sugimura, die jeder nur als eiskalte und emotionslose Vizeadmirälin der Domäne Maruyama kannte, wurde tatsächlich rot. Ich konnte mich nicht einmal ansatzweise daran erinnern, wann dies das letzte Mal geschehen war. Ich spürte Shinjis zärtliche Küsse auf meinen Lippen und zog sie schließlich in die Länge. "Und du bist es schon immer gewesen."

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 1:58

"Ach, dann bist du also zu einem Realist geworden? Nun, ich persönlich habe mich ja für den Pessimismus entschieden, das vermeidet Enttäuschungen meistens sehr gut." Ich zuckte kurz mit den Schultern. "Ich persönlich schwanke eher zwischen Realismus und Pessimismus. In den letzten Jahren sah meine Zukunft nicht unbedingt rosig aus." Ich lächelte Seiko zärtlich an und zog sie dann an mich. "Was sich allerdings jetzt grundlegend geändert hat." Ich hauchte ihr liebevoll einen Kuss auf die Lippen. "Meine Zukunft hat noch nie besser ausgesehen als jetzt." Behutsam streichelte ich ihr über die Wange. "Wie wahr, vor allem da ich meine Fingernägel noch für etwas viel wichtigeres benötige." Ein Grinsen bildete sich auf meinen Zügen und ich begann Küsse auf Seikos Hals zu hauchen. "Siehst du, ich wusste doch du würdest sie noch brauchen." Ich fuhr mit meinen Fingern von ihrer Wange zu ihrem Kinn und hob dieses leicht an um sie anschließend zärtlich zu küssen. "Mag sein, dass ihm deine Kommentare vielleicht nicht das Liebste an dir sind, aber als Vizeadmiral und Freund würde er dich mit Sicherheit sehr vermissen." Ich grinste kurz. "Ich würde es fast bezweifeln, ich war ihm nicht immer ein sonderlich guter Freund." Ich seufzte, das stimmte leider auch. "Ganz zu schweigen von mir." Ich hörte Seikos leise Worte und zog sie sanft an mich. "So schnell wirst du mich schon nicht los." Zärtlich legte ich meine Hand an ihre Wange und streichelte mit der anderen sanft über ihr Haar. "Das verspreche ich dir." Liebevoll küsste ich sie auf die Stirn. "Hm lass mich überlegen, wo fange ich denn an? Du bist stark, mutig, intelligent, viel zu gutaussehend, einfühlsam, charmant, liebevoll, treu, sanft, zärtlich… muss ich noch weiter machen?" Ich lächelte und genoss die Berührung von Seikos Lippen auf meiner Haut. "Nun, zwar schreibst du dies alles mir zu, aber ich bin mir sicher, dass diese Beschreibung nur zu einer Person wie dir passen kann." "Ebenso wenig wie ich." Ich lächelte sie zärtlich an und legte meine Hand über ihre, welche auf meiner Wange ruhte. Als Seiko allerdings auf meine Worte hin rot wurde, begann mein Herz schneller zu schlagen. Sanft fuhr ich mit den Fingern über die leichte Röte auf ihren Wangen und genoss die Küsse, welche Seiko in die Länge zog.

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 1:59

"Ich persönlich schwanke eher zwischen Realismus und Pessimismus. In den letzten Jahren sah meine Zukunft nicht unbedingt rosig aus." Ich erwiderte Shinjis Lächeln schwach und strich sanft mit den Fingern über seine Wange. "Meine ebenfalls nicht. Ich war kurz davor die Hoffnung aufzugeben, dich jemals wiederzusehen." Ich versuchte nicht allzu traurig auszusehen oder die Erinnerungen an meine damaligen Gefühle zurückkehren zu lassen um mich möglicherweise durch das Band, welches langsam wieder an Stärke gewann, zu verraten. "Aber ich wollte es einfach nicht wahrhaben dich tatsächlich verloren zu haben." "Was sich allerdings jetzt grundlegend geändert hat. Meine Zukunft hat noch nie besser ausgesehen als jetzt." Und wieder einmal hatte es Shinji geschafft meine Stimmung in wenigen Sekunden gänzlich zu verändern, im positiven Sinne. Ich spürte wie er über meine Wange strich und begann Küsse auf meinen Hals zu hauchen. Beinahe hätte ich wohlig aufgeseufzt. Für diesen Mann würde ich wirklich alles tun, vollkommen egal was es auch war. "Meine ebenfalls. Es kommt mir so vor, als wäre ich die ganzen acht Jahre lang tot gewesen und würde nun zu leben anfangen, wo du endlich wieder bei mir bist." Ich hatte die letzten Worte ungewollt ausgesprochen, sie waren mir einfach herausgerutscht. Allerdings entstammten sie der Wahrheit. "Ich liebe dich." "Siehst du, ich wusste doch du würdest sie noch brauchen." Ich grinste und erwiderte Shinjis Kuss ausgiebig. Wie sehr hatte ich all das bloß vermisst? Ihn vermisst? "Vielleicht war es doch keine so gute Idee aufzustehen.", murmelte ich, bevor ich unsere Lippen in einem weiteren Kuss vereinte. "Ich glaube nämlich, dass mein Bett sich jetzt gerade ziemlich einsam fühlt." "So schnell wirst du mich schon nicht los. Das verspreche ich dir." Mein Puls beschleunigte sich als Shinji mehr oder weniger sagte, dass er mich nicht verlassen würde. Es war so ein unglaubliches Gefühl ihn endlich wieder zu bei mir zu haben, zu wissen, dass es ihm gut ging und er noch am Leben war. "Ich bin die letzte, die das möchte.", sagte ich und lächelte ihn an, als ich seine Hand auf der meinen fühlte und er mir über das Haar strich. "Nun, zwar schreibst du dies alles mir zu, aber ich bin mir sicher, dass diese Beschreibung nur zu einer Person wie dir passen kann." Ich spürte wie Shinji über meine Wange strich und legte schließlich meine Hand auf seine. "Das bezweifle ich, denn wenn es so wäre, wäre meine Leben ohne dich perfekt und das ist es definitiv nicht. Du bist mein Leben und das wird sich niemals ändern."

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 2:03

"Meine ebenfalls nicht. Ich war kurz davor die Hoffnung aufzugeben, dich jemals wiederzusehen." Ich fuhr sanft mit den Fingern über Seikos Wangen und küsste sie zärtlich. Sie wirkte wieder niedergeschlagen und das war genau das Gegenteil von dem was ich hatte bezwecken wollen. "Aber ich wollte es einfach nicht wahrhaben dich tatsächlich verloren zu haben." Sanft legte ich die Arme um ihre schmale Taille. "Ich habe nie aufgehört dich zu suchen, auch wenn meine Suche nicht sonderlich erfolgreich war." Ich blickte zärtlich in ihre blauen Augen. "Wenn ich die Hoffnung aufgegeben hätte dich wiederzufinden, dann hätte es überhaupt keinen Grund für mich gegeben noch weiterzuleben." "Meine ebenfalls. Es kommt mir so vor, als wäre ich die ganzen acht Jahre lang tot gewesen und würde nun zu leben anfangen, wo du endlich wieder bei mir bist." Ich lächelte sie an und zog sie dann noch ein Stück an mich. "Mir geht es nicht im entferntesten anders." sagte ich lächelnd und küsste sie zärtlich. "Vielleicht war es doch keine so gute Idee aufzustehen. Ich glaube nämlich, dass mein Bett sich jetzt gerade ziemlich einsam fühlt." Ich grinste auf ihre Worte hin. "Das mag durchaus möglich sein, aber wo du all die lange Zeit nicht in deiner Küche warst, solltest du diese nicht so einfach abschätzig behandeln." Noch immer lag ein Grinsen auf meinen Zügen, bevor ich sie auf zärtlichste Weise küsste. "Ich bin die letzte, die das möchte." Ich legte kurz den Kopf schief. "Hm. Bist du dir da sicher? Ich vermute nämlich wenn ich wirklich anfangen soll zu kochen wirst du einfach nur noch froh sein, mich loszuwerden." Ich zog sie noch immer grinsend an mich. "Deine Küche sollte schließlich nicht zerstört werden, wo du sie doch so lange nicht mehr gesehen hast." "Das bezweifle ich, denn wenn es so wäre, wäre meine Leben ohne dich perfekt und das ist es definitiv nicht. Du bist mein Leben und das wird sich niemals ändern." Ich blickte Seiko zärtlich an und hauchte ihr schließlich einen Kuss auf die Lippen. "Dann kannst du auch mich nicht als perfekt bezeichnen, denn mein Leben war und wird niemals perfekt sein, wenn du nicht an meiner Seite bist."

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 2:04

"Ich habe nie aufgehört dich zu suchen, auch wenn meine Suche nicht sonderlich erfolgreich war. Wenn ich die Hoffnung aufgegeben hätte dich wiederzufinden, dann hätte es überhaupt keinen Grund für mich gegeben noch weiterzuleben." Ich erwiderte Shinjis Blick und sah in seine goldenen Augen, die mir all die Jahre über so sehr gefehlt hatten. Egal wie verzweifelt und ängstlich ich früher gewesen war, so hatte Shinji mir immer alles für mich gegeben und war zuversichtlich gewesen, was sich ebenfalls in seinem Blick abgezeichnet hatte. Ich konnte mich nicht erinnern seine Augen auch nur ein einziges Mal mutlos gesehen zu haben. "Ich hätte dich auf ewig gesucht, egal was dafür nötig gewesen wäre. Selbst wenn es mich das Leben gekostet hätte." Ich legte meine Hände auf Shinjis Arme, welcher die seinen wiederrum um meine Taille gelegt hatte und lehnte mich gegen ihn. "Du kannst dir nicht vorstellen wie unendlich glücklich ich bin, dass du bei mir bist." "Das mag durchaus möglich sein, aber wo du all die lange Zeit nicht in deiner Küche warst, solltest du diese nicht so einfach abschätzig behandeln." Ich erwiderte Shinjis Kuss und grinste ihn anschließend ebenfalls an. "Vielleicht hast du recht." Gespielt nachdenklich legte ich einen Finger an meine Lippen. "Aber dann sollten wir ihr vermutlich etwas mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen, meinst du nicht?" "Hm. Bist du dir da sicher? Ich vermute nämlich wenn ich wirklich anfangen soll zu kochen wirst du einfach nur noch froh sein, mich loszuwerden. Deine Küche sollte schließlich nicht zerstört werden, wo du sie doch so lange nicht mehr gesehen hast." Grinsend schüttelte ich den Kopf. Er würde das niemals verstehen oder? "Ich bin mir mehr wie nur sicher. Schließlich hast du dich gestern als hervorragender Kochgehilfe erwiesen, ohne dich bin ich hier doch vollkommen verloren. Nach all der Trennungszeit von mir und der Küche wird das ziemlich schwer werden, wenn ich dich zum Beispiel an das gestern mit dem Reis erinnern dürfte." Das Grinsen auf meinen Zügen wurde allmählich breiter. "Und außerdem, so hart das auch klingen mag...", Ich machte eine kurze Pause und legte eine Hand an Shinjis Wange. "... ist die Küche ersetzbar und du nicht."

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 2:06

Sanft fuhr ich einen Moment mit den Fingern über Seikos Wange und sah noch immer in ihre klaren, blauen Augen. Ich erinnerte mich noch gut daran, als ich Seiko kennengelernt hatte. Ihre großen, noch kindlichen Augen hatten mich an den Himmel erinnert und an die Umschreibungen des Meeres, auch wenn ich dieses zu der Zeit noch nicht selbst gesehen hatte. Ihre Augen waren offen und einnehmend gewesen, so wie ein wolkenloser, strahlender Himmel und so waren sie auch jetzt noch, auch wenn man die Spuren bemerkte, die die Grausamkeit der Welt hinterlassen hatte. "Ich hätte dich auf ewig gesucht, egal was dafür nötig gewesen wäre. Selbst wenn es mich das Leben gekostet hätte." "Ich hätte dasselbe für dich getan." murmelte ich und legte meine Stirn an die Ihre. Es stand ohne Zweifel fest, dass ich für Seiko jederzeit und ohne Zögern gestorben wäre. "Du kannst dir nicht vorstellen wie unendlich glücklich ich bin, dass du bei mir bist." Ich lächelte zärtlich und küsste Seiko liebevoll. "Oh das kann ich mir nur zu gut vorstellen. Ich war in all den vergangenen acht Jahren niemals glücklicher." Ich hatte wirklich vergessen wie es sich anfühlte restlos glücklich und zufrieden zu sein. Ich hatte die letzten Jahre nur so dahin gelebt. Mir hatte immer etwas gefehlt und das war Seiko. Ohne sie schien mein Leben nicht komplett zu sein. Sie war wie meine andere Hälfte, ich brauchte sie und gerade jetzt wurde mir dies nur noch umso mehr bewusst. "Vielleicht hast du Recht. Aber dann sollten wir ihr vermutlich etwas mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen, meinst du nicht?" Ich legte den Kopf schief und setzte eine nachdenkliche Miene auf. "Vermutlich." murmelte ich schließlich grinsend und hauchte Seiko zärtliche Küsse auf die Wange. "Wenn ich mich allerdings zwischen ihr und dir entscheiden müsste, würde deine Küche definitiv den Kürzeren ziehen." Ich fuhr sacht mit den Fingern über ihr silbernes Haar und küsste sie dann liebevoll und innig. "Ich bin mir mehr wie nur sicher. Schließlich hast du dich gestern als hervorragender Kochgehilfe erwiesen, ohne dich bin ich hier doch vollkommen verloren. Nach all der Trennungszeit von mir und der Küche wird das ziemlich schwer werden, wenn ich dich zum Beispiel an das gestern mit dem Reis erinnern dürfte." Ich lachte kurz. "Du hättest auch einfach einen Hocker nehmen können, so derart wichtig bin ich also nicht für ein harmonierendes Zusammenspiel von dir und der Küche." "Und außerdem, so hart das auch klingen mag… ist die Küche ersetzbar und du nicht." Ich grinste und legte dann meinen Finger an Seikos Lippen. "Sch, nicht dass sie dich hört. Sie könnte eifersüchtig werden." murmelte ich leise an ihr Ohr und küsste dann behutsam ihren Hals.

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 2:06

"Oh das kann ich mir nur zu gut vorstellen. Ich war in all den vergangenen acht Jahren niemals glücklicher." Ich lächelte Shinji an und legte anschließend den Kopf an seine Brust. Für einen Moment schloss ich die Augen und hörte einfach nur sein gleichmäßiges Atmen und das Schlagen seines Herzens. Acht Jahre. Ja er hatte Recht, wir hatten uns zuletzt vor acht Jahren gesehen, doch die Zeit erschien mir eher wie die Ewigkeit. Für einen Moment biss ich mir auf die Lippe. Was hatte Shinji wohl alles in dieser Zeit erlebt? Natürlich hatte er sich ebenso wie ich zum Rang des Vizeadmirals hochgearbeitet, doch sonst? Hatte er wirklich keine andere Beziehung gehabt? Was hatte sich alles an ihm verändert, was ich jetzt womöglich noch nicht erkennen konnte? Ich schmiegte mich an ihn. War das wirklich der Shinji, den ich noch von früher kannte in dessen Armen ich nun lag? "Sag mal Shinji...", meinte ich und lehnte mich gegen ihn, während ich mit einem Finger über seine Brust strich. "... Was genau hast du eigentlich in den vergangenen acht Jahren erlebt?" Ich richtete meinen Blick auf den Küchenboden und starrte auf den dunklen Marmor. Vielleicht war es doch nicht allzu klug gewesen Shinji zu fragen, was geschehen war. Was wenn er es mir gar nicht erzählen wollte? "Wenn ich mich allerdings zwischen ihr und dir entscheiden müsste, würde deine Küche definitiv den Kürzeren ziehen." Ich grinste kurz und erwiderte Shinjis Kuss anschließend ausgiebig. Wenn es nach mir ginge würde ich mich nie wieder von ihm entfernen, nicht einmal einen einzigen Zentimeter. "Sicher? Ich glaube ich sollte sie trotzdem nicht als Konkurrentin unterschätzen, man kann ja nie wissen." "Du hättest auch einfach einen Hocker nehmen können, so derart wichtig bin ich also nicht für ein harmonierendes Zusammenspiel von dir und der Küche." Ein Grinsen legte sich auf meine Züge. "Bei meinem Talent hätte ich allerdings auch von dem Hocker fallen und mich verletzen können.", erwiderte ich auf seine Worte hin. "Ohne dich als meinen Helden bin ich nun mal vollends verloren, also glaub ja nicht dass ich dich so schnell wieder gehen lasse." Ich legte Shinji die Arme um den Hals und küsste ihn innig. "Sch, nicht dass sie dich hört. Sie könnte eifersüchtig werden." "Damit wird sie sich abfinden müssen. Aber ich glaube sie wird es verkraften, wenn wir es ihr schonend beibringen und ihr beide euch miteinander anfreundet."

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 2:09

Ich spürte wie Seiko den Kopf an meine Brust lehnte und fuhr behutsam über ihr langes, silberfarbenes Haar. Stille kehrte um uns herum ein und immer wieder übermannte mich der Gedanke, dass dies alles wirklich nur ein Traum sein könnte. Das ich jeden Moment erwachen und feststellen würde, dass ich Seiko niemals wiedergefunden hatte, dass sie in der Gosse gestorben war und uns ein Wiedersehen niemals mehr vergönnt sein würde. Möglicherweise würde das Apartment um mich herum in den nächsten Augenblicken verschwimmen, sich in eintöniges Grau auflösen und zu meinem Apartment werden, wenn ich die Augen aufschlagen würde. Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen. Ich schloss die Augen für einen Moment und öffnete sie dann wieder, doch Seiko war noch da, der Raum verschwamm nicht und ich spürte wie sie leise atmete. "Sag mal Shinji…" Ich blickte liebevoll zu Seiko, welche nun von unten zu mir heraufsah. "… Was genau hast du eigentlich in den vergangenen acht Jahren erlebt?" Ich lachte kurz als ich bemerkte wie Seiko den Blick senkte und anscheinend verlegen war zu fragen. Sanft umfasste ich ihre Taille und hob sie auf die Theke, sodass sie nun vor mir saß. "Wo soll ich anfangen?" fragte ich mich mehr selbst. Sanft nahm ich ihre Hände zwischen meine. "Nachdem du vor meinen Augen entführt wurdest habe ich Monate damit verbracht dich zu suchen. Irgendwann hat mich die Verzweiflung dich nicht zu finden fast an den Rand des Wahnsinns getrieben. In diesen Monaten habe ich dann schließlich Hiroshi kennengelernt." Ich sah einen Moment zur Seite als ich mich daran erinnerte. Hiroshi war mir mit seiner unbeschwerten und fröhlichen Art im ersten Moment durchaus dämlich vorgekommen, allerdings waren das auch die meisten Leute die mir in dieser Zeit über den Weg gelaufen waren. Allerdings war Hiroshi der einzige gewesen, der mich nicht ignoriert und einfach weitergelaufen war. Grinsend erinnerte ich mich an seinen anfänglichen Kommunikationsversuch. Es war wirklich ein Wunder, dass es ihm gelungen war überhaupt mit mir zu reden. "Er war damals schon ganz ähnlich wie heute und es hat wirklich an ein Wunder gegrenzt dass er es geschafft hat, dass ich mit ihm rede." Sanft fuhr ich über ihre Oberarme. "Er hat mich schließlich überredet mich als Soldat zu versuchen und obwohl ich ihn persönlich kannte hat er mir nie eine Sonderbehandlung zukommen lassen, ist das nicht grausam?" fragte ich mit ironischem Ton und hauchte Seiko schließlich Küsse auf die Wange. "In der Zeit war ich sowohl damit beschäftigt meine Suche fortzusetzen als auch stärker zu werden, ich wollte nie wieder sehen dass jemand der mir etwas bedeutet zu leiden hat." Ich hatte Seikos Hände wieder in die Meinen genommen und drückte sie sanft während ich den Blick für einen Moment senkte. "Allerdings hat es kaum jemanden in den acht Jahren gegeben, der mir etwas bedeutet hat, da warst immer nur du." meinte ich sanft und lächelte ehe ich Seiko behutsam küsste. "Sicher? Ich glaube ich sollte sie trotzdem nicht als Konkurrentin unterschätzen, man kann ja nie wissen." Ich lachte kurz. "Natürlich, man muss ja immer ein wachsames Auge auf sie werfen, nicht dass sie sich irgendwann an mich heranschmeißt und du bekommst es nicht mit." Ich hauchte einen kurzen Kuss auf Seikos Lippen. "Gib dich aber nicht dem Gedanken hin ich könnte dir untreu werden." Für einen Moment hatte meine Stimme einen sehr ernsten Unterton, immerhin waren diese Worte nicht bloß Witz. "Bei meinem Talent hätte ich allerdings auch von dem Hocker fallen und mich verletzen können. Ohne dich als meinen Helden bin ich nun mal vollends verloren, also glaub ja nicht dass ich dich so schnell wieder gehen lasse." Ich zog Seiko zärtlich an mich und erwiderte den Kuss. "Ich würde auch nichts anderes wünschen." Mit diesen Worten vereinte ich unsere Lippen in einem weiteren leidenschaftlichen Kuss. "Damit wird sie sich abfinden müssen. Aber ich glaube sie wird es verkraften, wenn wir es ihr schonend beibringen und ihr beide euch miteinander anfreundet." "Natürlich." sagte ich und nickte überzeugt und grinsend.

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 2:10

Ich hatte noch immer den Kopf auf Shinjis Brust gelegt, bis ich schließlich meine Frage stellte und den Boden betrachtete. Ich wollte keine Fehler machen, jetzt wo ich Shinji endlich wieder hatte und sollte diese Frage womöglich einer gewesen sein, so würde ich mich voraussichtlich binnen der nächsten zehn Sekunden ohrfeigen. Allerdings kehrte das genaue Gegenteil ein, denn Shinji begann auf einmal zu lachen und setzte mich anschließend noch auf die Theke. Gar nicht mal so schlecht das Ding, immerhin war ich jetzt fast auf Shinjis Augenhöhe. Die Küche war trotz ihrer durch Zeitmangel verursachten seltenen Verwendung also doch eine gute Investition gewesen, schön zu wissen. "Wo soll ich anfangen? Nachdem du vor meinen Augen entführt wurdest habe ich Monate damit verbracht dich zu suchen. Irgendwann hat mich die Verzweiflung dich nicht zu finden fast an den Rand des Wahnsinns getrieben. In diesen Monaten habe ich dann schließlich Hiroshi kennengelernt." Ich drückte sanft Shinjis Hände, als dieser meine ergriff und blickte ähnlich wie er für einen Moment zur Seite. "Es tut mir so leid." Verzweifelt blickte ich ihn an. "Es tut mir so unendlich leid, ich hätte nie zulassen dürfen, dass sie mich mitnehmen. Wenn ich nur stärker gewesen wäre, so wie du..." Ich brauchte den Satz gar nicht erst zu beenden, es hatte ohnehin keinen Sinn. "Er war damals schon ganz ähnlich wie heute und es hat wirklich an ein Wunder gegrenzt dass er es geschafft hat, dass ich mit ihm rede. Er hat mich schließlich überredet mich als Soldat zu versuchen und obwohl ich ihn persönlich kannte hat er mir nie eine Sonderbehandlung zukommen lassen, ist das nicht grausam?" Shinjis Worte entlockten mir schließlich ein Lächeln. "Sehr grausam, da kann er sich an den gleichen Tisch wie Shigeru setzen." Oja Shigeru hatte mich auch wie jeden anderen Soldaten behandelt, was in gewisser Weise ganz gut gewesen war, da ich hatte durchbeißen und Stärke beweisen müssen, was mir in meinem Leben bereits sehr viel gebracht hatte. Dennoch hatte mich Shigeru zugleich unterstützt, da es mir zu jener Zeit sehr schlecht gegangen war und später, nachdem ich eine etwas höhere Position erreicht hatte mich selbst trainiert und mein Mentor geworden war. "In der Zeit war ich sowohl damit beschäftigt meine Suche fortzusetzen als auch stärker zu werden, ich wollte nie wieder sehen dass jemand der mir etwas bedeutet zu leiden hat. Allerdings hat es kaum jemanden in den acht Jahren gegeben, der mir etwas bedeutet hat, da warst immer nur du." Ich genoss es wie Shinji sanft meine Wangen küsste und über meine Arme fuhr, ehe er wieder meine Hände ergriff. Dennoch ließ es sich nicht vermeiden, dass ich auf Shinjis Worte hin erneut rot wurde. Dieses Verhalten war einfach unglaublich und ich war mir sicher, dass jeder bis auf Shinji selbst tot umgefallen wäre, wenn er gesehen hätte dass ich Gefühle zeigte. Immerhin war ich hier in Narita und vor allen anderen auch ein perfekt ausgebildeter und grausamer Eisklotz, mit dem man sich lieber nicht anlegen sollte, was ich ehrlich gesagt auch sehr gut fand. Dennoch beschäftigten mich vor allem Shinjis Worte, wobei ich im ersten Moment beinahe von der Theke geschanzt wäre. Moment, es hatte immer nur mich gegeben? Mich? Er hatte nie eine andere Beziehung gehabt? Okay das hier musste ein Traum oder etwas ähnliches sein, denn das was Shinji mir gerade erzählt hatte war nahezu unmöglich. Die Frauen lagen ihm wirklich massenhaft zu Füßen, was mich in keineswegs verwunderte, da musste er sich doch irgendwann für eine entschieden und sich an sie gebunden haben. Immerhin war er ziemlich sicher, trotz seiner vorigen Aussage nach acht Jahren davon ausgegangen, dass ich Tod war, wieso also hätte er dies nicht tun sollen? Es gab noch so viele andere Frauen auf dieser Welt, Frauen mit denen er eine Familie gründen und Kinder haben könnte, doch wegen mir sollte er all das aufgegeben haben? Wegen dem kleinen Mädchen aus seiner Kindheit, das ihm unglaublich viel Ärger eingebracht hatte? Ich schüttelte den Kopf. Das war wirklich unmöglich. "Soll das etwa heißen, dass du weder eine Familie noch Kinder hast? Oder eine Beziehung? Du kannst doch unmöglich all die Zeit bis auf Hiroshi und vermutlich Shina allein verbracht haben?" Und wieder hätte ich mir für meine Worte am liebsten eine Ohrfeige gegeben, man darin war ich echt gut. Ich sollte einfach gar nichts mehr sagen, das war für gewöhnlich die beste Option. "Natürlich, man muss ja immer ein wachsames Auge auf sie werfen, nicht dass sie sich irgendwann an mich heranschmeißt und du bekommst es nicht mit.“ "Mit Sicherheit, sie ist sehr gierig und weiß was gut ist. Aber ich glaube nicht, dass ihr so oft Zeit miteinander verbringen könntet ohne dass ich es bemerken würde." Ich lachte kurz und erwiderte anschließend Shinjis Kuss. "Gib dich aber nicht dem Gedanken hin ich könnte dir untreu werden." Ich lächelte ihn an, wobei mir der Unterton in Shinjis Stimme nicht entgangen war. "Dem solltest du dich noch viel weniger hingeben. Ich würde dich niemals verlassen oder dir untreu werden."

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 2:13

Nachdem ich begonnen hatte zu erzählen was mir alles widerfahren war bemerkte ich jedoch einen Stimmungswandel bei Seiko und sofort prasselten hunderte von Schuldgefühlen auf mich ein. "Es tut mir so leid. Es tut mir so unendlich leid, ich hätte nie zulassen dürfen, dass sie mich mitnehmen. Wenn ich nur stärker gewesen wäre, so wie du…" Ich bemerkte den Klang von Seikos Stimme und sah die Verzweiflung in ihren Augen, welche mich wie hunderte von Messern ins Herz traf. "Sch." sanft legte ich meine Hände an ihre Wangen und blickte ihr eindringlich in die Augen. "Nichts davon ist deine schuld, es gibt nichts für was du um Verzeihung bitten musst." Liebevoll hauchte ich Küsse auf ihre Wangen und Lippen. Zärtlich streichelte ich über ihre Wangen, versuchte den Ausdruck der Verzweiflung aus ihrem Blick zu verbannen. Es war nicht im Geringsten meine Absicht gewesen sie derart traurig zu machen. "Ich habe dich wieder, das ist alles was ich jemals wollte." Sanft lehnte ich meine Stirn gegen ihre. "Bitte gib dir nicht die Schuld für das was passiert ist, das würde ich nicht ertragen." "Sehr grausam, da kann er sich an den gleichen Tisch wie Shigeru setzen." Ich grinste bei diesen Worten wobei mir die Vorstellung keineswegs gefiel, dass Seiko von anderen getriezt worden war. Für mich war sie noch immer das kleine Mädchen von damals in das ich mich schließlich verliebt hatte und vermutlich mein Leben und meine Seele für sie hingegeben hätte. Ich war froh dass ich Seikos Training nie mit angesehen hatte, ansonsten hätte ich vermutlich jedem Trainer der sie schief angeschaut oder gar angeschrien hätte ohne jegliche Umschweife den Kopf abgerissen. Es beeindruckte mich jedoch, dass Seiko tatsächlich all dies auf sich genommen hatte um stärker zu werden. Sie war nicht mehr das kleine, so hilflos wirkende Mädchen. Sie war erwachsen und stark aber meine Gefühle hatten sich nicht verändert. Mit einem zärtlichen Lächeln beobachtete wie sich Seikos Wangen nach meinen Worten in ein zartes Rosa färbten und sie den Blick senkte. Sanft hob ich ihr Kinn an, sodass sie mir in die Augen sah. "Ich liebe dich, daran hat sich in all den acht Jahren nichts verändert." Liebevoll küsste ich sie nach diesen Worten. Wie sehr hatte ich sie doch vermisst, jeden Tag darum gebetet sie endlich wiederzufinden und tatsächlich war dieser Tag noch eingetreten, so unrealistisch wie es auch klingen mochte und das nach acht Jahren. "Soll das etwa heißen, dass du weder eine Familie noch Kinder hast? Oder eine Beziehung? Du kannst doch unmöglich all die Zeit bis auf Hiroshi und vermutlich Shina allein verbracht haben?" Ein weiteres Lachen kam über meine Lippen als ich Seikos ungläubige Worte hörte. "Es ist nicht so als hätte ich nie den Wunsch nach Zweisamkeit verspürt aber immer wenn ich eine andere Frau auch nur angesehen habe, so habe ich sie automatisch mit dir verglichen und wer diesen Vergleich gewonnen hat steht außer Frage." meinte ich und lächelte sie liebevoll an. "Zudem war meine Einstellung nicht gerade das was jedermann anzieht, ich war ganz schön unausstehlich." Ich lachte über meine eigenen Worte, ja das stimmte allerdings. Ich wollte nur sehr ungern in der Haut meiner Soldaten gesteckt haben. Wenn ich ehrlich war so hatte ich die meisten nicht gerade nett behandelt. Allerdings war es schon lustig gewesen ihnen dabei zuzusehen wie sie sich im strömenden Regen zum Affen machten und durch den rutschigen Boden oftmals mit dem Gesicht im Dreck landeten während ich mit einer Tasse Tee unter dem Vordach gesessen hatte. Allerdings wurde mir etwas Wichtiges bewusst. Nur weil ich in all dieser Zeit niemals eine andere Beziehung geführt hatte und auch sonst kaum Kontakte gepflegt hatte, so musste dies nicht auch gleich für Seiko gelten. "Allerdings kann es bei dir ja anders gewesen sein, wo du nun weißt wie ich die letzten acht Jahre verlebt habe könntest du mir ja erzählen wie deine verlaufen sind, wenn du möchtest." sagte ich sehr vorsichtig. Allerdings schmerzte der Gedanke dass Seiko eine andere Beziehung gehabt hatte oder vielleicht sogar noch hatte, wobei dies ja ihr gutes Recht gewesen wäre. "Mit Sicherheit, sie ist sehr gierig und weiß was gut ist. Aber ich glaube nicht, dass ihr so oft Zeit miteinander verbringen könntet ohne dass ich es bemerken würde." "Davon gehe ich aus." erwiderte ich mit einem breiten Grinsen. "Dem solltest du dich noch viel weniger hingeben. Ich würde dich niemals verlassen oder dir untreu werden." Zärtlich zog ich Seiko an mich und küsste sie liebevoll. Erleichterung durchströmte mich bei diesen Worten. "Das will ich hoffen." sagte ich grinsend und küsste sie erneut.

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 2:15

"Sch. Nichts davon ist deine Schuld, es gibt nichts für was du um Verzeihung bitten musst." Ich spürte wie Shinji die Hände an meine Wangen legte und mich anschließend eindringlich ansah, während ich meinen Blick noch immer etwas senkte. Natürlich war es meine Schuld, wäre ich damals stärker gewesen hätte ich mich besser gegen die Männer wehren, ja sie möglicherweise sogar überwältigen können. Ich hätte Shinji helfen können, dann wären die letzten acht Jahre vollkommen anders verlaufen. "Ich habe dich wieder, das ist alles was ich jemals wollte. Bitte gib dir nicht die Schuld für das was passiert ist, das würde ich nicht ertragen." Ich schüttelte kurz den Kopf, was Shinji anschließend vereitelte, indem er sowohl meine Wangen küsste als auch seine Stirn gegen meine lehnte. Schließlich riss ich mich zusammen und versuchte den Blick so gut ich konnte zu erwidern. "Mir geht es nicht anders.", erwiderte ich leise auf seine Worte und legte meine Hand an seine Wange. Allerdings war es unvermeidlich dass ich auf Shinjis Aussage hin, dass es für ihn ausschließlich mich gegeben hatte, rot wurde und daher den Blick wie zuvor senkte, woraufhin er erneut mein Kinn anhob und mir in die Augen sah. Es war wirklich unmöglich etwas vor ihm zu verheimlichen, schon damals als auch offensichtlich noch heute. Eine unanfechtbare Tatsache so wie jene, dass ich augenblicklich alles für Shinji geben würde. "Ich liebe dich, daran hat sich in all den acht Jahren nichts verändert." Mir rannen schon beinahe Tränen die Wangen hinab, da ich so gerührt von Shinjis Worten war und ich mir mit jeder vergehenden Sekunde immer weiter darüber bewusst wurde, was für ein Leben ich die letzten acht Jahre lang geführt hatte. Dennoch war eine Antwort auf Shinjis Worte unmöglich, da ich sofort nach diesen seine Lippen auf den meinen wiederfand und den Kuss auf zärtlichste Weise erwiderte. "Es ist nicht so als hätte ich nie den Wunsch nach Zweisamkeit verspürt aber immer wenn ich eine andere Frau auch nur angesehen habe, so habe ich sie automatisch mit dir verglichen und wer diesen Vergleich gewonnen hat steht außer Frage." Vermutlich hätte man mich in diesem Moment für den Wettbewerb des dümmsten Gesichtsausdrucks oder ähnliches anmelden können, da ich auf Shinjis Lachen hin ziemlich blöd aus der Wäsche schaute. "Dann hattest du offensichtlich ein viel zu gutes Bild von mir.", stellte ich mit einem leichten Grinsen im Gesicht fest. "Wobei ich mich in den letzten Jahren sehr habe ändern müssen." "Zudem war meine Einstellung nicht gerade das was jedermann anzieht, ich war ganz schön unausstehlich." "Das kann ich von unserem letzten Treffen ausgehend bestätigen.", neckte ich ihn. "Aber da ich unverkennbar eine wütende Furie sowie eine emotionslose Vizeadmiralin geworden bin, dürfte meine Einstellung auch nicht allzu anziehend wirken." Lächelnd neigte ich den Kopf zur Seite. Mein Verhalten hatte wiederrum auch oftmals sein Gutes, indem es mich vor vielen lästigen Personen von vornherein bewahrt hatte. Dummerweise hatte es bei Leuten wie Lord Akio dann doch versagt. Ich schauderte kurz und verdrängte sein Bild aus meinem Kopf. Wie gut dass das Band noch nicht allzu stark war, sonst hätte sich Shinji vermutlich gleich mit mir übergeben können. Aber inzwischen hatte ich nach langer Übungszeit die Übelkeit bei dem Gedanken an Lord Schleim gut im Griff, ich war so stolz auf mich. "Allerdings kann es bei dir ja anders gewesen sein, wo du nun weißt wie ich die letzten acht Jahre verlebt habe könntest du mir ja erzählen wie deine verlaufen sind, wenn du möchtest." Ich bemerkte wie Shinji ähnlich wie ich zuvor vorsichtig an diese Frage heranging und belächelte dies, ehe ich anschließend seine Hand nahm. "Es waren nicht die schönsten Jahre.", gab ich ehrlich zu und blickte kurzzeitig zur Seite. "Ich war lange Zeit allein und habe einige Male überlegt einen Schlussstrich zu ziehen und mein Leben zu beenden. Der einzige Grund weshalb ich es nicht getan hatte, war die Hoffnung dich eines Tages wiederzusehen und dadurch die Gewissheit zu erlangen, dass es dir gut geht." Ich machte eine Pause und beschloss kurzerhand den Zeitraum, indem ich mithilfe der Schatten zahlreiche Leben ausgelöscht hatte zu überspringen, da ich Angst, ja schon Panik vor Shinjis Reaktion hatte und nicht gerade stolz auf mein damaliges Handeln war. Es war unglaublich erbärmlich, als auch erniedrigend und unmöglich zu rechtfertigen. Ich verdrängte diesen Gedanken schnell und erhob erneut die Stimme. "Irgendwann ist dann Shigeru aufgetaucht und hat mir eine Möglichkeit geboten dich wieder zu finden, als auch seine Unterstützung zugesichert, woraufhin ich zustimmte. Seitdem bin ich hier, was meine Einsamkeit bis auf Shigeru und Ichiro allerdings nicht allzu sehr verbessert hat. Es gab später lediglich noch Shina und die war in Chitoyo.", meinte ich etwas deprimiert. "Dennoch habe ich bewusst nicht viel getan um diese Einsamkeit zu beheben, da allein schon der Gedanke jemanden erneut zu verlieren für mich unerträglich war." Ich lächelte schwach und hauchte Shinji schließlich einen Kuss auf die Lippen. "Deshalb werde ich das bei dir kein zweites Mal geschehen lassen, was auch immer kommen mag. Ich möchte und werde dich nie wieder verlieren."

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 2:28

Noch immer machte ich mir Vorwürfe, da ich dafür gesorgt hatte, dass Seiko sich wieder daran erinnerte wie wir getrennt worden waren und sich selbst die Schuld dafür gab. Das war keinesfalls mein Ansinnen gewesen und es tat mir unendlich leid sie nun so sehen zu müssen. Dabei war es doch keineswegs ihre Schuld gewesen, viel mehr war es die Meine, da ich nicht stark genug gewesen war, etwas was mich auch so sehr dazu angetrieben hatte mich in die militärische Laufbahn zu begeben. Nie wieder würde ich gegen einfache Straßengauner verlieren, dafür würde ich sorgen. Sanft zog ich Seiko an mich, ich würde nicht zulassen dass man sie mir noch einmal wegnehmen würde. "Mir geht es nicht anders." Mit zärtlichem Blick beobachtete ich wie sich eine sanfte Röte über Seikos Wangen zog. Es erschien mir wirklich unmöglich sie nicht zu lieben, sie schien mir in jeder Hinsicht perfekt und ich war mir ziemlich sicher dass derjenige der etwas anderes behauptete es danach schnellstmöglich bereuen würde. Allerdings störte mich die Vorstellung auch ein wenig, dass ich nicht der Einzige war der das so sah, da Seiko vermutlich hunderte von Verehrern besaß ganz oben auf meiner Hassliste stand Lord Akio, welchen ich wirklich liebend gern grinsend von einer Klippe geworfen hätte. Wie konnte jemand wie er sich einer solchen Beliebtheit erfreuen, dass sein Selbstbewusstsein so weit reichte, dass er glaubte Seiko könne sich für ihn interessieren? Mal wieder ein Beweis dafür wie viel Geschmacklosigkeit die heutige Gesellschaft doch an den Tag legte. Ein Lächeln legte sich auf meine Lippen als ich Seikos Rührung bemerkte. Sie schaffte es wirklich mich mit allem an ihrem Wesen geradezu zu verzaubern. Sanft zog ich den Kuss ein wenig in die Länge. Allerdings entlockte mir ihre verblüffte Mine dann doch ein amüsiertes Grinsen. Es sah zeitgleich komisch wie auch niedlich aus, eine äußerst interessante Mischung. "Dann hattest du offensichtlich ein viel zu gutes Bild von mir." Ich erwiderte ihr Grinsen. "Das glaube ich eher weniger, für mich bist du noch immer so perfekt wie du es auch schon warst als wir uns das erste Mal trafen." "Wobei ich mich in den letzten Jahren sehr habe ändern müssen." Ich nickte und lächelte verständnisvoll. "Mir ging es da nicht anders, hätte ich mich nicht vor allem verschlossen wäre ich sicherlich an deinem Verlust schon lange zerbrochen." "Das kann ich von unserem letzten Treffen ausgehend bestätigen." Ich grinste. "Ganz schön gemein meinen harten Worten einfach zuzustimmen." sagte ich und küsste sie dann kurz. "Aber da ich unverkennbar eine wütende Furie sowie eine emotionslose Vizeadmiralin geworden bin, dürfte meine Einstellung auch nicht allzu anziehend wirken." "Für masochistisch veranlagte Menschen vielleicht." antwortete ich lachend und zog sie dann an mich. "Allerdings ist es für mich unverkennbar, dass du unter dieser harten Maske noch immer diejenige bist, die mich vollkommen verrückt macht und ohne die ich nie wieder leben will." Zärtlich ließ ich Küsse über die weiche Haut an ihrem Hals wandern. "Es waren nicht die schönsten Jahre. Ich war lange Zeit allein und habe einige Male überlegt einen Schlussstrich zu ziehen und mein Leben zu beenden. Der einzige Grund weshalb ich es nicht getan hatte, war die Hoffnung dich eines Tages wiederzusehen und dadurch die Gewissheit zu erlangen, dass es dir gut geht." Behutsam drückte ich ihre Hand. "Ich kann dir nicht sagen wie glücklich ich bin, dass du es nicht getan hast, auch wenn ich selbst oftmals vor dieser Entscheidung stand." gab ich seufzend zu. Nicht selten hatte ich schon auf dem Schlachtfeld gestanden und mich gefragt ob es nicht vielleicht besser wäre all dies zu beenden, einfach nicht auszuweichen wenn der nächste Pfeil auf mich abgefeuert würde oder der nächste Schwerthieb durch die Luft schnitt. "Irgendwann ist dann Shigeru aufgetaucht und hat mir eine Möglichkeit geboten dich wieder zu finden, als auch seine Unterstützung zugesichert, woraufhin ich zustimmte. Seitdem bin ich hier, was meine Einsamkeit bis auf Shigeru und Ichiro allerdings nicht allzu sehr verbessert hat. Es gab später lediglich noch Shina und die war in Chitoyo." Ich stellte erneut fest dass selbst nach unserer Trennung unsere Lebenswege sehr ähnlich verlaufen waren. Sanft legte meine freie Hand an ihre Wange und lächelte sie zärtlich aber dennoch ein wenig betrübt an. "Ich wünschte ich hätte dir das alles ersparen können." "Dennoch habe ich bewusst nicht viel getan um diese Einsamkeit zu beheben, da allein schon der Gedanke jemanden erneut zu verlieren für mich unerträglich war. Deshalb werde ich das bei dir kein zweites Mal geschehen lassen, was auch immer kommen mag. Ich möchte und werde dich nie wieder verlieren." Lächelnd umfasste ich nach diesen Worten Seikos Taille und zog sie von der Theke in meine Arme. "Du hast wirklich keine Ahnung wie verrückt du mich machst." flüsterte ich und küsste sie dann hingebungsvoll während ich mit meiner Hand einen sanften Druck auf ihren Rücken ausübte um sie näher an mich zu drücken. "Ich muss mich wirklich zwingen das Frühstück nicht auszulassen, dich wieder auf meine Schulter zu heben und zu deinem einsamen Bett zurückzukehren." murmelte ich an ihr Ohr und schob den Stoff ihres dunkelblauen Morgenmantels von ihrer Schulter um diese mit zärtlichen Küssen zu liebkosen.

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 2:31

"Das glaube ich eher weniger, für mich bist du noch immer so perfekt wie du es auch schon warst als wir uns das erste Mal trafen." Ich lächelte Shinji an und strich mit dem Finger sanft über seine Wange, während ich mich bemühte nicht noch mehr rot zu werden, als ich es jetzt schon war. Ich sah bestimmt furchtbar mit roten Wangen aus, wobei das nicht bestätigen konnte, schließlich stand ich nicht immer vor einem Spiegel. Allerdings gelang es mir dieses Mal ganz gut die Röte in den Griff zu bekommen, denn obwohl Shinjis Worte niedlich gemeint waren, kam mir dabei noch ein anderes Bild in den Sinn. "Wenn ich mich richtig erinnere war ich bei unserem ersten Treffen keine Bilderbuchschönheit.", sagte ich und erinnerte mich für einen Moment an damals zurück. Dieser Tag war zu Anfang wirklich furchtbar gewesen und ich wollte mir gar nicht ausmalen, was wohl noch geschehen wäre, wenn Shinji nicht gekommen wäre. Ich schauderte kurz und verdrängte einen Teil der Erinnerung aus meinen Gedanken. Anschließend legte ich meine Hand an Shinjis Wange und lächelte ihn liebevoll an. "Du hast mir damals das Leben gerettet, wenn jemand perfekt war dann du." Sanft hauchte ich ihm einen Kuss auf die Lippen. "Mir ging es da nicht anders, hätte ich mich nicht vor allem verschlossen wäre ich sicherlich an deinem Verlust schon lange zerbrochen." Ich lehnte meinen Kopf an Shinjis Schulter und schloss kurz die Augen. Für einen Moment kam mir der Gedanke was wohl mit mir geschehen wäre, wenn ich Shinji tatsächlich eines Tages auf einem anderen Weg gefunden hätte, allerdings dabei erfahren zu müssen, dass er bereits verstorben sei. Ich zuckte kurz zusammen. Nein es war nicht so, Shinji lebte und ich lag momentan in seinen Armen. Das war die Wahrheit und sie zählte. Unbewusst schmiegte ich mich an ihn. "Ganz schön gemein meinen harten Worten einfach zuzustimmen." Ich grinste und sah ihn verspielt an. "Oh nein, bitte nicht böse sein.", sagte ich und lachte kurz, ehe ich die Hände an seine Wangen legte und den Kuss erwiderte. "Für masochistisch veranlagte Menschen vielleicht." Ich stimmte kurz in sein Lachen mit ein und stieß ihm in die Rippen. "He, ganz so schlimm war ich auch nicht, wobei…" Ich machte eine kurze Pause. "… Also gut du hast Recht." "Allerdings ist es für mich unverkennbar, dass du unter dieser harten Maske noch immer diejenige bist, die mich vollkommen verrückt macht und ohne die ich nie wieder leben will." Und wieder einmal schaffte es Shinji, dass ich errötete. So langsam wusste ich wirklich nicht mehr was ich überhaupt tun konnte. Im einen Moment war ich frustriert und ängstlich, im nächsten lachte ich oder wurde rot. Dieser Mann konnte offensichtlich alles in mir irgendwie beeinflussen, ich war ihm wirklich vollkommen verfallen. Allerdings war das in meinen Augen nicht einmal ansatzweise ein Problem. "Dann lass uns für immer zusammen bleiben, so wie wir es früher schon einmal waren.", murmelte ich leise. "Ich wünschte ich hätte dir das alles ersparen können." Sämtliche schlechten und traurigen Emotionen, die ich in meinem Leben schon einmal empfunden hatte, durchströmten mich in dem Moment als ich Shinjis betrübten Blick sah. Ich legte meine Hand auf die seine, welche auf meiner Wange ruhte. "Es war nicht deine Schuld.", meinte ich leise. Schließlich versuchte ich mich an einem aufmunternden Lächeln. "Aber wenigstens haben wir uns jetzt wieder und das zählt. Wir können die Vergangenheit nicht mehr ändern…" Ich machte eine Pause und sah Shinji an. "… dafür aber die Zukunft." Schließlich spürte ich wie Shinji anschließend die Arme um meine Taille legte und mich von der Theke in seine Arme zog. "Du hast wirklich keine Ahnung wie verrückt du mich machst. Ich muss mich wirklich zwingen das Frühstück nicht auszulassen, dich wieder auf meine Schulter zu heben und zu deinem einsamen Bett zurückzukehren." Ich erwiderte seinen Kuss ausgiebig und schmiegte mich so eng wie möglich an ihn. "Damit hätte ich kein Problem.", antwortete ich leise auf Shinjis Worte und spürte wie er den Morgenmantel von meiner Schulter schob, um diese anschließend zu küssen. Ich seufzte wohlig. "Allerdings frage ich mich ob mein Bett nicht doch noch etwas einsam bleibt, falls wir uns verspäten sollten.", hauchte ich und begann seinen Hals zu küssen.

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 2:34

"Wenn ich mich richtig erinnere war ich bei unserem ersten Treffen keine Bilderbuchschönheit." Ich lächelte als ich die Worte von Seiko hörte. "Perfektion geht nicht immer mit Schönheit überein." Sanft hauchte ich ihr einen Kuss auf die Wange und blickte sie dann zärtlich an. Perfektion konnte vieles sein und Seiko war wirklich mehr als nur perfekt. "Allerdings tut sie das bei dir." Sanft streichelte ich über ihre Wange. "Und du warst auch bei unserer ersten Begegnung schön, auch wenn es nicht für alle sichtbar war, für mich war das schon immer offensichtlich." Liebevoll hauchte ich ihr einen Kuss auf die Lippen. "Ich kenne niemanden der schöner ist als du, sowohl innerlich wie auch äußerlich." sagte ich eindringlich und hob ihr Kinn dann sanft an. "Und versuch ja nicht das abzustreiten." Jegliche Widerworte die nun im ersten Moment hätten folgen können verhinderte ich indem ich sie küsste und den Kuss gewollt ein wenig in die Länge zog. Wie sehr hatte ich das vermisst, es schien mir wirklich unmöglich mich jemals wieder von Seiko zu lösen, mein Leben ohne sie zu führen. Allerdings bemerkte ich wie Seiko im nächsten Moment schauderte und blickte sie besorgt an. "Alles in Ordnung?" fragte ich vorsichtig und nahm sanft ihre Hand. "Du hast mir damals das Leben gerettet, wenn jemand perfekt war dann du." Ich erwiderte ihren Kuss liebevoll. "Ich konnte noch nie mitansehen wie jemand grundlos gequält wird." Ich blickte in ihre klaren, blauen Augen, welche noch immer wie damals aussahen, jedoch einen weiseren, erfahreneren Ausdruck in sich hatten. "Und du hast so verloren gewirkt." Ich schüttelte kurz den Kopf. "Ich konnte dich einfach nicht deinem Schicksal überlassen." Ich bemerkte wie Seiko die Augen schloss und den Kopf gegen meine Schulter lehnte. Behutsam streichelte ich ihr über das silberne Haar. Am liebsten hätte ich sie den ganzen Tag derart in den Armen gehalten, mit der Sicherheit dass ihr nichts zustoßen würde. Beunruhigt stellte ich allerdings fest dass sie daraufhin zusammenzuckte und sich enger an mich schmiegte. Wieso hatte ich sie damals nicht vor unserer Trennung bewahren können? Ich war viel zu schwach gewesen, nicht in der Lage sie richtig zu beschützen. "Oh nein, bitte nicht böse sein." Ich grinste Seiko amüsiert an, vor allem als ich ihren verspielten Blick bemerkte. "Zu spät." bemerkte ich noch grinsend ehe ich sie küsste und ein wenig heftiger an mich zog. "He, ganz so schlimm war ich auch nicht, wobei… also gut du hast Recht." "Autsch." murmelte ich gespielt schmerzverzerrt, als Seiko mir den Ellbogen in die Rippen stieß. Zugegeben schmerzhaft war etwas anderes, aber sie hatte zuschlagen gelernt. "Dann lass uns für immer zusammen bleiben, so wie wir es früher schon einmal waren." Zärtlich blickte ich Seiko an als sie errötete und anschließend diese Worte flüsterte. "Ja." murmelte ich. "Ich werde nicht zulassen dass dich mir irgendwer wieder wegnimmt." Ich schloss Seiko in meine Arme und drückte sie an mich. "Es war nicht deine Schuld. Aber wenigstens haben wir uns jetzt wieder und das zählt. Wir können die Vergangenheit nicht mehr ändern… dafür aber die Zukunft." Ich lächelte als ich diese Worte hörte. "Ich möchte meine Zukunft mit niemand anderem als dir verbringen." sagte ich leise und küsste sie auf die Stirn. Niemand sollte mir Seiko wieder wegnehmen. Die Zukunft gehörte uns und wie wir damals beschlossen hatten würden wir in Freiheit ein neues gemeinsames Leben anfangen. "Damit hätte ich kein Problem. Allerdings frage ich mich ob mein Bett nicht doch noch etwas einsam bleibt, falls wir uns verspäten sollten." Ich grinste und spürte anschließend wie Seiko begann meinen Hals zu küssen. "Aber wir wollen uns doch nicht verspäten, schließlich ist Pünktlichkeit eine Tugend." Grinsend ließ ich meine Hände über ihre Schultern über ihre Arme hinweggleiten und hob Seiko dann hoch. "Sicher dass du nicht doch erst ein Frühstück möchtest?" fragte ich grinsend.

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 2:35

"Perfektion geht nicht immer mit Schönheit überein. Allerdings tut sie das bei dir. Und du warst auch bei unserer ersten Begegnung schön, auch wenn es nicht für alle sichtbar war, für mich war das schon immer offensichtlich." Im ersten Moment hob ich kurz die Augenbrauen. Ich bezweifelte sehr, dass ein zehnjähriger Junge eine achtjährige, die beinahe missbraucht worden wäre als perfekt und wunderschön ansah, wobei diese Mutmaßung innerhalb von Sekunden aus meinen Gedanken verschwand, als Shinji weitersprach. "Ich kenne niemanden der schöner ist als du, sowohl innerlich wie auch äußerlich." Wie schon so oft an diesem Morgen wurde ich rot und konnte nicht einmal mehr zählen, wie oft das inzwischen passiert war und das obwohl ich und Shinji noch keine Stunde lang auf waren. "Und versuch ja nicht das abzustreiten." Ich hatte gerade noch etwas erwidern wollen, bis Shinji mir zuvor kam und sämtliche Einwände unterband und mich küsste. Wie schaffte er es nur, dass ich ihm innerhalb von Sekunden derart verfiel? "Alles in Ordnung?" Beinahe hätte ich den Kopf hängen lassen. Wieso hatte ich auch nicht über mein Verhalten nachgedacht und ihm jetzt Sorgen bereitet? Ich seufzte kurz und schloss die Augen, während ich mich gegen ihn lehnte. Shinji kannte mich viel zu gut und würde ohnehin spätestens durch das Band bemerken, ob ich die Wahrheit sagte oder nicht. Zudem war das Letzte was ich wollte ihn zu belügen. "Ich habe nur gerade an unser erstes Treffen gedacht und mich gefragt was passiert wäre ... " Ich stockte einen Moment. Allein die Vorstellung von dem was ich nun sagen würde, hätte mich auf der Stelle zum Weinen bringen können "... wenn du nicht gekommen wärst." "Ich konnte noch nie mitansehen wie jemand grundlos gequält wird. Und du hast so verloren gewirkt. Ich konnte dich einfach nicht deinem Schicksal überlassen." Ich spürte wie Shinji mir über mein Haar streichelte und schmiegte meinen Körper ein wenig enger an ihn. "Und du weißt nicht wie dankbar ich dir für all das bin, was du für mich auf dich genommen hast." "Zu spät." Gespielt entsetzt sah ich Shinji an. Wie gut das wir nur Spaß machten. "Oh nein, lass es mich wieder gut machen.", meinte ich und setzte meinen Hundeblick auf. "Ich tu auch alles, was du verlangst." Ich hatte das ungute Gefühl, dass ich diese Worte womöglich noch bereuen würde, wobei es mir in diesem Fall sogar ziemlich egal war, da ich für Shinji definitiv alles tun würde was auch immer es war. Selbst wenn er sagen würde ich solle mich umbringen, würde ich vermutlich nicht einmal widersprechen, so dumm sich das auch anhörte. "Ja. Ich werde nicht zulassen dass dich mir irgendwer wieder wegnimmt. Ich möchte meine Zukunft mit niemand anderem als dir verbringen." Mein Herz raste nahezu als ich diese Worte hörte und ich begann Shinji ausgiebig zu küssen. "Und ich werde immer an deiner Seite sein.", sagte ich als wir uns voneinander gelöst hatten und ich sanft über seine Wange strich. Schließlich begann ich Shinjis Hals zu liebkosen und spürte kurz darauf, wie seine Hände über meine Arme glitten und er mich schließlich hochhob. "Aber wir wollen uns doch nicht verspäten, schließlich ist Pünktlichkeit eine Tugend. Sicher dass du nicht doch erst ein Frühstück möchtest?" Ich grinste Shinji an. "Ich bin niemand der oft Frühstückt, daher gebe ich die Frage zurück und stelle sie dir."

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 21:36

Lächelnd beobachtete ich wie sich die zarte Röte auf Seikos Wangen ausbreitete. Wie hatte ich jemanden wie sie nur verdienen können? Ihr ganzes Wesen drückte Perfektion aus und zeigte wie wundervoll sie war und was war ich dagegen? Ein sarkastischer, arroganter Vizeadmiral, der sich in den letzten Jahren wie ein Eisklotz benommen hatte. Vermutlich litt ich wirklich an ernsthaften Minderwertigkeitskomplexen, doch ich verstand immer noch nicht ganz wieso Seiko noch immer etwas mit mir zu tun haben wollte, wo ich doch zu unfähig war sie zu beschützen und sie somit diesen Leuten ausgeliefert hatte. Wegen mir hatte sie unter ihnen leiden müssen und ein besonders gutes Leben hatte ich ihr damals auch nicht ermöglichen können. Sie hätte etwas Besseres verdient und kein Leben auf der Straße. Ich war es ja nicht anders gewohnt gewesen, bei ihr allerdings war das etwas anders. Zudem hatte ich nicht mal helfen können ihre Schwester zu finden. Wenn ich mir das Ganze so überlegte klang es doch ganz schön erbärmlich. Allerdings verdrängte ich all das nach hinten als ich sie küsste und schmunzelnd feststellte, dass sie mir auf diese Weise fast schon verfiel. "Ich habe nur gerade an unser erstes Treffen gedacht und mich gefragt was passiert wäre… wenn du nicht gekommen wärst." Sanft lehnte ich meine Stirn gegen ihre und blickte in ihre wunderschönen blauen Augen. Ich war wirklich verrückt nach ihr, ich schien schon beinahe in ihren Augen zu versinken. "Aber ich war da, oder nicht?" Lächelnd hauchte ich ihr einen Kuss auf die Lippen. "Und ich würde jederzeit wieder so handeln." Sanft streichelte ich ihre Wange. "Und du weißt nicht wie dankbar ich dir für all das bin, was du für mich auf dich genommen hast." Ich lächelte und streichelte behutsam über Seikos Rücken als sie sich enger an mich schmiegte. Ich liebte es wirklich ihre Wärme zu spüren, zu spüren wie sie sanft atmete und zu wissen dass sie sicher in meinen Armen lag. "Oh nein, lass es mich wieder gut machen. Ich tu auch alles, was du verlangst." Ich hob grinsend die Augenbrauen. Na das war ja eine interessante Aussage, mal sehen was sich daraus für Profit schlagen ließ. "Ach wirklich?" fragte ich mit einem süffisanten Grinsen. "Lass mir ein wenig Bedenkzeit, ich finde mit Sicherheit etwas interessantes." sagte ich noch immer grinsend und wickelte eine ihrer silbernen Haarsträhnen um meinen Finger. "Aber beschwer dich nachher nicht, immerhin war es dein Vorschlag." Ich hauchte ihr einen kurzen Kuss auf den Hals. "Und ich werde immer an deiner Seite sein." Liebevoll blickte ich Seiko an. "Du weißt gar nicht wie glücklich mich das macht." Kurz schloss ich die Augen als ich Seikos Küsse auf meinem Hals spürte, wo hatte sie das nur gelernt? "Ich bin niemand der oft frühstückt, daher gebe ich die Frage zurück und stelle sie dir." Ich grinste amüsiert. "Du kennst meine Kochkünste, daher fällt Frühstück bei mir sowieso oftmals aus." sagte ich lachend und küsste sie dann zärtlich. "Außerdem gibt es meiner Meinung nach viel wichtigere Dinge als Frühstück…"

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 14 Apr 2013 - 23:11

"Aber ich war da, oder nicht?" Ich spürte wie Shinji mir einen Kuss auf die Lippen hauchte und sanft über meine Wange strich, während ich nach seiner freien Hand griff und diese sanft drückte. Mir machte die Vorstellung, was wohl geschehen wäre wenn er nicht gekommen wäre immer noch so unglaublich große Angst, dass ich beinahe jedes Mal wenn ich daran dachte zu zittern begann. Kurz schluckte ich und richtete meinen Blick einen Moment lang auf den Boden, ehe ich den Kopf hob und Shinji ansah. "Ja, das warst du.", meinte ich mit einem schwachen Lächeln. Leise seufzte ich. Ich war schon als Kind derart unglaublich naiv und schwach gewesen, stets eine Last für alle anderen. Damals hatte ich immer geglaubt wenn ich älter wäre, wäre ich viel besser. Groß, stark, hübsch, würde niemals Angst haben und alles perfekt hinbekommen. Beinahe hätte ich bitter aufgelacht. Ich war wirklich das genaue Gegenteil von meinem damaligen Traum. Zudem war das schlimmste, dass ich damals aufgrund meiner Schwäche Shinji verloren hatte, etwas woran ich zuvor nur selten gedacht hatte. Für mich war es einfach selbstverständlich gewesen dass er da war, mir immer half und mich tröstete, mich zum Lachen brachte, mit mir schöne Momente erlebte und vieles mehr. Ich hatte es nicht wertgeschätzt und genau das, was ich damals nahezu ignoriert hatte war mir genommen worden, was das schlimmste Ereignis meines Lebens gewesen war. "Und ich würde jederzeit wieder so handeln." "Also würdest du dir wieder ein schwaches Mädchen an den Hals hängen, trotz dem ganzen Ärger und Nachteilen, das es dir einbringt?" Wenn jemand Selbstbewusstsein suchte fand er es mit Sicherheit überall, nur nicht bei mir. Nicht einmal eine Staubwolke gab es dort noch. "Ach wirklich?" Oh dieses süffisante Grinsen, was hatte ich mir da nur eingebrockt? "Lass mir ein wenig Bedenkzeit, ich finde mit Sicherheit etwas interessantes." Na da war ich ja gespannt, was dieses 'Interessante' war, mit dem Shinji später um die Ecke kommen würde. Und Shinji war vieles, aber nicht unkreativ. Ein vielsagendes Grinsen legte sich auf meine Züge. Nein, das war er mit absoluter Sicherheit nicht. "Aber beschwer dich nachher nicht, immerhin war es dein Vorschlag." Ich legte meine Hand an Shinjis Wange und sah ihn liebevoll an. "Ich würde alles für dich tun.", sagte ich ehrlich und küsste ihn. Das war wirklich eine absolute Ironie. Für die meisten Personen rührte ich nicht einmal auch nur einen Finger, bei Shinji hingegen war ich auch schon weg nachdem er seinen Satz vielleicht vor ein paar Sekunden beendet hatte um seinen Wunsch zu erfüllen. "Du kennst meine Kochkünste, daher fällt Frühstück bei mir sowieso oftmals aus." Ich lachte ebenfalls. "Nun, Wasser kannst du ja kochen, das reicht für einen Tee. Und da du gut mit dem Schwert umgehen kannst dürftest du auch dazu imstande sein dir eine Brotscheibe abzuschneiden und diese gerade noch so zu belegen und zu essen.", sagte ich grinsend und erwiderte anschließend seinen Kuss. "Außerdem gibt es meiner Meinung nach viel wichtigere Dinge als Frühstück..." "Damit hast du definitiv recht."

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   Fr 9 Mai 2014 - 0:03

"Ja, das warst du." Mir war nicht entgangen, dass Seiko trotz der Jahre die vergangen waren, noch immer ein wenig ängstlich wirkte wenn die Sprache darauf zurückkam. Zärtlich hauchte ich ihr einen Kuss auf die Stirn und ließ meine freie Hand von ihrer Wange hinab zu ihrer Taille gleiten, um sie so sanft an mich zu ziehen. "Du musst nie wieder dorthin zurück und ich schwöre dir, dass ich alles in meiner Macht stehende tun würde um eine solche Situation zu verhindern." Ein kurzes Grinsen huschte über meine Züge, bevor ich die nächsten Worte aussprach. "Zudem bin ich mir ziemlich sicher, dass du es jetzt auch ohne meine Hilfe ganz gut mit einem solchen Mann aufnehmen könntest." Dabei gab es eigentlich keinerlei Zweifel und ich würde nicht für alles in der Welt mit dem armen Mann tauschen wollen, der versuchen würde sich an Seiko heranzuschmeißen. "Also würdest du dir wieder ein schwaches Mädchen an den Hals hängen, trotz dem ganzen Ärger und Nachteilen, das es dir einbringt?" Für einen Moment veränderte sich mein Blick und zeigte wie sehr mich ihre Fehleinschätzung traf. "Denkst du wirklich du warst nur das für mich?" fragte ich und fuhr behutsam mit den Fingern an ihrem Kinn entlang bis hinauf zu ihrer Schläfe. "Ohne dich hätte ich die Jahre dort niemals überstanden, du warst alles was ich in der Zeit brauchte." Mit einem sanften Ruck zog ich sie an mich und küsste sie innig, aber dennoch liebevoll bevor ich ihr in die Augen blickte. "Und ich würde jede Minute meines Lebens für dich aufbringen, wenn es möglich wäre." Ich wollte lieber gar nicht darüber nachdenken wie begrenzt unsere Zeit eigentlich war. "Ich würde alles für dich tun." Ich erwiderte Seikos Kuss liebend gern, sah sie dann aber noch mit der Spur eines Grinsens an. "Wenn du versuchst, dass ich mich schlecht fühle wenn ich mir etwas Gemeines für dich einfallen lasse, wie zum Beispiel unserem geliebten Lord das nächstbeste Blumenarragment über den Kopf zu ziehen, dann liegst du falsch." "Nun, Wasser kannst du ja kochen, das reicht für einen Tee. Und da du gut mit dem Schwert umgehen kannst dürftest du auch dazu imstande sein dir eine Brotscheibe abzuschneiden und diese gerade noch so zu belegen und zu essen." Ich hob noch immer grinsend eine Augenbraue. "Wasser kann anbrennen und Brot bei falscher Lagerung nicht mehr unbedingt geniessbar sein, daher hält sich dies ein wenig in Grenzen." korrigierte ich sie schnell. "Damit hast du definitiv recht." "Dann wäre das ja geklärt." sagte ich und küsste sie schnell. "Sag deiner vereinsamten Küche erst einmal Auf Wiedersehen, denn wir haben etwas besseres zu tun als ihr Gesellschaft zu leisten." Seiko noch immer in meinen Armen, ließen wir die Küche hinter uns und betraten anschließend wieder das Schlafzimmer, wo ich sie sanft auf das Bett zurückfallen ließ. "Frühstück kann hiermit wirklich nicht konkurrieren." murmelte ich, während ich sanfte Küsse auf ihren Nacken hauchte.

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   Di 10 Jun 2014 - 21:55


"Du musst nie wieder dorthin zurück und ich schwöre dir, dass ich alles in meiner Macht stehende tun würde um eine solche Situation zu verhindern." Ich spürte wie Shinjis Hand von meiner Wange ausgehend zu meiner Taille glitt, ehe ich nach dieser griff und unsere Finger miteinander verschränkte. Anschließend hauchte ich ihm einen Kuss auf die Lippen. "Danke.", sagte ich aufrichtig und blickte ihn liebevoll an. "Zudem bin ich mir ziemlich sicher, dass du es jetzt auch ohne meine Hilfe ganz gut mit einem solchen Mann aufnehmen könntest." "Zugegeben, das wäre durchaus möglich.", gab ich zu, wobei ich ein kurzes Grinsen nicht unterdrücken konnte. Eines musste man Shigeru lassen, auch wenn er ein strenger Mentor gewesen war und mir einiges zugemutet hatte, dank ihm konnte ich mich heute wehren und starb nicht mehr vor Angst, wenn mir eine Gruppe von unseriösen Männern entgegen kam. "Wobei ich mich sehr gerne retten lasse, solange du mein Held bist.", fügte ich lächelnd hinzu und ließ meine freie Hand an Shinjis Wange gleiten. "Denkst du wirklich du warst nur das für mich? Ohne dich hätte ich die Jahre dort niemals überstanden, du warst alles was ich in der Zeit brauchte." Im ersten Moment hätte ich mich am liebsten selbst geohrfeigt, als ich bemerkte wie Shinjis Blick sich veränderte und er schon beinahe gekränkt wirkte. "Entschuldige.", meinte ich ernst und sah ihn entschuldigend an. Das letzte was ich wollte war ihn zu verärgern oder gar zu kränken. Kurz biss ich mir auf die Lippe, wurde allerdings von Shinjis anschließendem Kuss überrascht und zog diesen genüsslich etwas in die Länge. Was würde ich gelegentlich dafür geben die Zeit zurückdrehen zu können um so vieles ungeschehen zu machen oder wenigstens verändern zu können. Der Überfall auf unser Anwesen, den Tod von Shinjis Mutter, die Trennung von Shina, als auch die von Shinji… vermutlich wären mir tausende Dinge eingefallen, die ich auf dieser Liste hätte ergänzen können, hätte ich ernsthaft darüber nachgedacht. Die vermutlich größte Änderung, die ich vornehmen würde, wäre die Wahl der Domäne. Es lag nicht an Shigeru oder gar daran, dass mir die Domäne Maruyama nicht gefiel, sondern viel mehr an der Tatsache, dass nahezu alles und jeder, der mir etwas bedeutete sich in der Domäne Chitoyo aufhielt und damit für mich unerreichbar war. "Und ich würde jede Minute meines Lebens für dich aufbringen, wenn es möglich wäre." Die Worte rissen mich aus meinen Gedanken und ich musste mich wirklich beherrschen, nicht auf der Stelle loszuweinen als ich realisierte, was Shinji soeben gesagt hatte.    "Ich hoffe, dass der Tag bald kommen wird an dem dies möglich ist.", meinte ich ehrlich und wischte mir die Tränen aus den Augenwinkeln. "Ich wünsche es mir so sehr."  "Wenn du versuchst, dass ich mich schlecht fühle wenn ich mir etwas Gemeines für dich einfallen lasse, wie zum Beispiel unserem geliebten Lord das nächstbeste Blumenarragment über den Kopf zu ziehen, dann liegst du falsch." Ich grinste, als ich Shinjis Worte hörte und strich mit den Fingern über seine Wange. "Wie könnte ich? Das war niemals meine Absicht.", meinte ich belustigt und küsste ihn kurz. "Wasser kann anbrennen und Brot bei falscher Lagerung nicht mehr unbedingt geniessbar sein, daher hält sich dies ein wenig in Grenzen." Zustimmend nickte ich mehrmals. "Damit hast du natürlich vollkommen recht.", sagte ich vollkommen ernst, wobei ich ein Lächeln nicht unterdrücken konnte als ich Shinji anschließend auf die Schulter klopfte. "Aber keine Sorge, das üben wir noch, dann bekommst du das auch hin." Anschließend hob Shinji mich in seine Arme und ich lachte, ehe ich ihm einen Kuss auf die Lippen hauchte. Wieso konnte er nicht jeden Tag bei mir sein? "Sag deiner vereinsamten Küche erst einmal Auf Wiedersehen, denn wir haben etwas besseres zu tun als ihr Gesellschaft zu leisten." Ich grinste als ich Shinjis Worte hörte. "Tatsächlich? Nun, meine Küche ist so geübt darin einsam zu sein, ich glaube sie wird nicht einmal bemerken, dass wir gegangen sind." Schließlich fand ich mich kurze Zeit später erneut in meinem Schlafzimmer wieder, besser gesagt auf den weichen Kissen meines Bettes. "Frühstück kann hiermit wirklich nicht konkurrieren." Wohlig seufzte ich, als ich Shinjis Küsse auf meinem Nacken spürte und fuhr mit den Fingerspitzen über seine muskulösen Arme. "Ja, das glaube ich auch."

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   Mi 25 Jun 2014 - 4:52

"Danke. Zugegeben, das wäre durchaus möglich. Wobei ich mich sehr gerne retten lasse, so lange du mein Held bist." Ich lächelte Seiko zärtlich an, ehe ich ihre Hand an meiner Wange sanft ergriff und an meine Lippen hob um einen Kuss auf ihre Finger zu hauchen. "Ich habe auch keinerlei Probleme damit der Held zu sein, wenn ich dafür sicher sein kann dass es dir gut geht und du dich nicht mehr in Gefahr befindest." antwortete ich ehrlich auf ihre Worte. Wenn ich die Gewissheit haben konnte, dass Seiko sich keinem Risiko mehr aussetzen musste oder in andere brenzlige Situationen geriet so war ich gerne bereit dafür meine eigene Sicherheit aufzugeben und mich in Gefahr zu begeben. "Entschuldige." Ich schüttelte lächelnd den Kopf als ich Seikos Worte hörte und bemerkte, dass sie ihr es damit ernst war. "Entschuldigungen sind momentan wirklich vollkommen fehl am platz, wo es doch viel angenehmere Dinge gibt…" Ein verschmitztes Grinsen trat auf mein Gesicht, bevor ich sie auch schon in einem Kuss an mich gezogen hatte, den Seiko anschließend in die Länge zog. Das ich jetzt hier stand und ihr so nah war, kam mir zusehends wie ein Wunder vor und ich dankte Gott und Hiroshi dafür dass er mich damals auf die von mir so verachtete Mission gesendet hatte. Denn wäre all das nicht passiert, der ewig andauernde Streit mit Seiko, der Vorfall mit dem Gewitter und letztlich noch der Ball im Hause Atashi, so hätten wir vermutlich niemals zueinander gefunden und das obwohl wir uns in zwei angrenzenden Domänen befanden. Sanft schob ich eine ihrer silbernen Haarsträhnen hinter ihr Ohr und sah zärtlich in ihre klaren, blauen Augen. "Da der Ball vor einiger Zeit ja etwas missglückt verlaufen ist muss ich dir jetzt noch einmal sagen wie wunderschön du an dem Abend ausgesehen hast. Hätte ich dich nicht für eingebildet, höchst launisch und nicht mehr gehalten, hätte ich dich vermutlich den gesamten Abend ansehen können ohne mich an den Anblick zu gewöhnen." stellte ich schließlich mit einem Grinsend fest und spielte mit einer ihrer Haarsträhnen. "Ich hoffe, dass der Tag bald kommen wird an dem dies möglich ist. Ich wünsche es mir so sehr." Die Realität erwischte mich wieder wie eine Welle kalten Wassers, als mir bewusst wurde dass uns nicht viel gemeinsame Zeit vergönnt war. "Vielleicht sollte ich ja Hiroshi sagen dass mir seine Truppen zu langweilig geworden sind und mich nach Maruyama transferieren lassen." sagte ich im Scherz. "Allerdings wäre das in meiner Position äußerst schwierig." Seufzend lehnte ich meine Stirn sacht an ihre und schloss für wenige Sekunden die Augen. "Aber uns wird schon etwas einfallen." fügte ich schließlich zuversichtlich hinzu. "Wie könnte ich? Das war niemals meine Absicht." "Ach ja." Ich erwiderte ihren Kuss kurz und grinste sie danach an. "Damit hast du natürlich vollkommen Recht. Aber keine Sorge, das üben wir noch, dann bekommst du das auch hin." Ich schenkte ihr einen zweifelnden Blick. "Das hast du vor 14 Jahren auch schon gesagt." antwortete ich grinsend. "Tatsächlich? Nun, meine Küche ist so geübt darin einsam zu sein, ich glaube sie wird nicht einmal bemerken, dass wir gegangen sind." Ich legte einen Finger an die Lippen und schlich gespielt übertrieben aus der Küche, ehe wir das Schlafzimmer wieder erreichten. "Ja, das glaube ich auch." Sanft ließ ich meine Küsse über ihre Schultern wandern, während ich den Stoff ihres Morgenmantels vorsichtig beiseite schob. "Was hältst du davon wenn wir, irgendwann später, noch einen kleinen Spaziergang machen?"

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BeitragThema: Re: Das Apartment von Seiko   So 17 Aug 2014 - 22:04


"Ich habe auch keinerlei Probleme damit der Held zu sein, wenn ich dafür sicher sein kann dass es dir gut geht und du dich nicht mehr in Gefahr befindest." Ein Lächeln legte sich auf meine Züge als ich Shinjis Worte hörte. "Hmm… bist du dir sicher, dass es in deiner Nähe für mich wirklich vollkommen ungefährlich ist?", fragte ich und hob die Augenbrauen, ehe ich Shinji ausgiebig küsste. Anschließend legte ich den Kopf an seine Brust und schloss für einen Moment die Augen. "Entschuldigungen sind momentan wirklich vollkommen fehl am Platz, wo es doch viel angenehmere Dinge gibt…" Es entspannte mich ungemein diese Worte von Shinji zu hören und das vorige schlechte Gewissen, welches sich zu vor in meinen Gedanken ausgebreitet hatte, zog sich langsam ein wenig zurück. Vermutlich hätte ich es mir niemals verziehen Shinji zu verärgern und das erst so kurz nach unserem Wiedersehen. "Da der Ball vor einiger Zeit ja etwas missglückt verlaufen ist muss ich dir jetzt noch einmal sagen wie wunderschön du an dem Abend ausgesehen hast. Hätte ich dich nicht für eingebildet, höchst launisch und nicht mehr gehalten, hätte ich dich vermutlich den gesamten Abend ansehen können ohne mich an den Anblick zu gewöhnen." Ich spürte wie mir unwiderruflich nach dem Shinji seine Worte ausgesprochen hatte Blut in die Wangen schoss und senkte zügig den Blick. Zugegeben, schon unzählige Männer hatten mir Komplimente gemacht, welche mir absolut nichts wert gewesen waren, aber bei Shinji erhielten sie eine völlig andere Bedeutung. "Da… Danke. ", brachte ich gerade noch stotternd hervor und fragte mich, wo meine Stimme abgeblieben war und egal wo sie sich befand, was sie dort eigentlich tat. Ich atmete ein paar Mal tief durch um nicht endgültig mein Gesicht vor Shinji zu verlieren und sah diesen anschließend an, was ein Fehler war. Wieso sah er auch so verboten gut aus? Ich kam mir wirklich vor wir ein kleines Mädchen, das zum ersten Mal verliebt war und für einen Jungen schwärmte anstatt wie die erwachsene Vizeadmiralin, die ich eigentlich war. Okay jetzt gab es nur noch einen Ausweg, sonst würde ich Shinji womöglich noch wie eine von seinen unzähligen Verehrerinnen erscheinen, welche er verabscheute. "Wobei du auch großartig ausgesehen hast, aber offensichtlich war ich nicht die einzige Frau, der das aufgefallen ist." Moment, was sagte ich da eigentlich? Gott hilf mir, bevor ich mich noch weiter vor Shinji blamierte. Jetzt fehlte nur noch, dass ich zur Pfütze wurde um im Boden zu versinken. Allein schon der grandiose Themawechsel: Von meinem Aussehen an dem Abend zu seinem Aussehen an dem Abend. Wow. Eine deiner besten Leistungen Seiko, Respekt. Ich hätte heulen können, da ich mir so unfähig vorkam. Mein Niveau hatte sich offensichtlich mit meiner Stimme verkrochen und es sich irgendwo bequem gemacht. "Vielleicht sollte ich ja Hiroshi sagen dass mir seine Truppen zu langweilig geworden sind und mich nach Maruyama transferieren lassen. Allerdings wäre das in meiner Position äußerst schwierig.  Aber uns wird schon etwas einfallen."  Obwohl mir bewusst war, dass Shinji nur gescherzt hatte, machte mir diese aussichtslose Lage in welcher wir uns nun  befanden ehrlich gesagt doch ein wenig zu schaffen. Wieso konnte mein Leben nicht dieses eine Mal unkompliziert sein? Ich unterdrückte ein Seufzen und lächelte stattdessen Shinji an, mit der Zuversicht, dass ich seinen Worten vertrauen würde und wir tatsächlich eine Lösung fanden.  "Das hast du vor 14 Jahren auch schon gesagt." "Dafür hast du dich in diesen 14 Jahren in anderen Bereichen verbessert.", erwiderte ich ebenfalls grinsend auf seine Worte. "Und wir haben eine Aufgabe gefunden, was wir die nächsten 14 Jahre an Fähigkeiten bei dir verbessern können." Und ich hatte eine Menge neuer Küchen vor mir plus Renovierungsarbeiten, von dem nötigen Bedarf an Feuerlöschern abgesehen. Anschließend schlich Shinji übertrieben dramatisch mit mir in den Armen aus der Küche, was mich unglaublich amüsierte, ehe wir erneut in meinem Schlafzimmer ankamen. "Was hältst du davon wenn wir, irgendwann später, noch einen kleinen Spaziergang machen?" Ich spürte wie Shinji meinen Morgenmantel zur Seite schob und anschließend meine Schulter küsste, was mir ein wohliges Seufzen entlockte. "Eine gute Idee.", antwortete ich. Da musste ich mir nachher nur noch etwas bezüglich einer Tarnung einfallen lassen, sonst wären wir für die nächsten Monate das Gespräch dieser Stadt. "Aber ich glaube vorerst hast du etwas wichtigeres zu erledigen."    

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