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 Das Bürgerviertel

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Seiko
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BeitragThema: Das Bürgerviertel   Mi 3 Apr 2013 - 18:08

Das Buergerviertel


Im Bürgerviertel leben, wie es der Name schon sagt eine Vielzahl der Bürger von Narita. Es herrscht ein sehr offenes und heiteres Klima und zeigt die Stadt von einer ihrer schönsten Seiten. Vereinzelt findet man kleinere, liebevoll gepflegte Gärten mit Teepavillons und ähnlichem. Auch Restaurants sind selbstverständlich in gewisser Zahl vertreten. Zudem wird in dem Viertel sehr auf Ordnung und Mitarbeit geachtet. Beteiligt man sich an den anfallenden Arbeiten und kommt seinen Verpflichtung bestmöglich nach ist eine Aufnahme in die Gemeinde ziemlich sicher. Zugleich sind in dem dritten Stadtviertel sämtliche Altersklassen vertreten. Dennoch ist dies gleichzeitig einer der größten Schwachpunkte der Stadt, da hier im Falle eines Angriffs die größten Schäden verursacht werden können.

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Seiko
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BeitragThema: Re: Das Bürgerviertel   Mi 3 Apr 2013 - 18:09

Dieser Abend war wirklich der Horror. Seit Stunden saß ich nun schon in meinem Apartment und kämpfte mich durch die Akten, während ich andauernd einen neuen Tee zubereiten musste, weil meiner alle fünf Minuten leer war. Schließlich zog ich seufzend die nächste Akte hervor, in der Hoffnung dass es sich dieses Mal nicht um Steuerzahlungen oder ähnliches handelte und schlug sie auf. Die Akte handelte von irgendeinem Kampf, der kürzlich an der Grenze der Domäne stattgefunden hatte, aus welchen Gründen auch immer. Das war mir ehrlich gesagt auch ziemlich egal… bis ich den Namen Iwakana Shinji zu lesen bekam. Meine Augen weiteten sich und ich ließ die Teetasse fassungslos fallen, welche mit einem lauten Klirren auf dem Marmorboden aufschlug und tausende von Teilen zersprang. Iwakana? Iwakana Shinji? Das konnte doch unmöglich stimmen. Ich keuchte und dachte einen Moment lang an den Ball zurück zu dem ich ihn vor wenigen Tagen noch begleitet hatte. Doch das Band. Es hatte an diesem Abend reagiert. Gott wieso war ich nicht schon früher darauf gekommen? Ich hatte es mir so sehr gewünscht ihn wiederzusehen und jetzt, wo er direkt vor mir gestanden und mich sogar geküsst hatte war ich so dumm gewesen ihn nicht zu erkennen? Ich las die Akte schnellstmöglich in der jedoch nur wenig Details standen, lediglich dass man bisher noch keinen der sich dort befindenden Truppe gefunden hatte. Es musste doch noch mehr geben verdammt! Das konnte unmöglich alles zu diesem Vorfall sein? Ich sah auf das Verfassungsdatum, welches von gestern stammte. Möglicherweise befand sich bereits eine weitere Nachricht bezüglich dieses Vorfalls in Shigerus Anwesen. Ohne einen Moment darüber nachzudenken was genau ich eigentlich tat, schnappte ich mir meinen schwarzen Mantel der auf einem der Sessel lag und stürmte aus dem Haus. Shinji? Wirklich mein Shinji? Der Regen traf mein Gesicht und war eiskalt während ich eilig durch das Viertel rannte. Wie war das möglich? Und wieso hatte ich ihn trotz des Bandes nicht erkannt? Er war mir so vertraut vorgekommen, doch wieso hatte ich es nicht bemerkt… wieso? Keuchend schlitterte ich um eine Ecke während das Klacken meiner Stiefel durch die Straßen hallte. Bitte, bitte, bitte, irgendeine Information zu diesem Vorfall musste es doch geben. Es war unmöglich, dass Shinji ausgerechnet da…? Ich verdrängte den Gedanken. Nein, Shinji war stark, unglaublich stark, so etwas war absurd. Ich stand nach all dieser Zeit so kurz davor ihn endlich wiederzusehen, beziehungsweise dies bewusst zu tun. Wie hatte ich nur so unsagbar dumm sein können? Am liebsten hätte ich mich geohrfeigt oder den Kopf gegen eine der steinernen Hauswände geschlagen, doch dafür blieb keine Zeit. Nicht jetzt. Ich bog um eine weitere Ecke und rannte eilig einige der Steinstufen hinab, bis ich die Silhouette einer Person vor mir erkennen konnte. Ich wollte schon an dieser vorbei rennen, bis ich erkannte um wen es sich handelte. Augenblicklich blieb ich stehen und starrte die Person vor mir an. War dies die Realität oder bildete ich mir alles nur ein? War es wirklich…? "Shinji?" Ich sah wie sich ein Lächeln auf seinen Zügen bildete und er leicht nickte. Vermutlich war ich kurz davor umzukippen oder träumte dies nur, aber das war mir jetzt herzlich egal. Es war als fiele eine unendlich schwere Last, die ich all die Jahre mit mir getragen hatte von meinen Schultern, als ich eilig die letzten Stufen hinabstürzte und ihm um den Hals fiel. Sollte dies wirklich ein Traum sein so wollte ich niemals, wirklich niemals wieder aufwachen.

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BeitragThema: Re: Das Bürgerviertel   Do 11 Apr 2013 - 17:38

Ich hatte einige Tage nach dem Ball eine wichtige Audienz mit Lord Hiroshi und einigen seiner Admiräle gehabt, der Hauptgrund war eine Besprechung aufgrund der Nachbardomäne, motiviert wie eh und je war ich dort aufgekreuzt und hatte Platz genommen. Der Hauptteil der Zeit wurde mit vollkommen unnützen Dingen verschleuderte die vermutlich jeder von uns auch ohne die freundliche Hinweisung des Präsentierenden gewusst hätte. Allerdings fielen schließlich die Namen von einigen wichtigen Generälen und Admirälen die dort die bedeutendsten Ränge bekleideten, darunter auch der Vizeadmiralin Sugimura Seiko. Die Akten die ich noch soeben in Händen gehalten hatte fielen auf den Boden und ich musste mich bemühen, dass mir der Mund nicht offen stehen blieb. Sugimura Seiko… aber… das konnte unmöglich der Wahrheit entsprechen. Ich konnte doch nicht Seiko, meine Seiko, einfach so nicht erkannt haben. Es waren zwar bereits acht Jahre vergangen seit unserer Trennung und wenn ich ehrlich war, so hatte ich kaum mehr damit gerechnet dass sie noch am Leben war seit diesem Tag. Aber nun machte alles einen Sinn, die Erinnerungen, das Band, die Impulse, dieses merkwürdige Gefühl sie zu kennen. Hiroshi bemerkte meinen Wandel und sah mich überrascht an. "Alles in Ordnung Shinji?" Ich blickte ihn noch immer entsetzt an. "Vizeadmiralin Seiko, sie ist doch meine Begleitung gewesen?" fragte ich und kam mir dabei ziemlich dümmlich vor. "Ja natürlich, sag bloß du wusstest das nicht." Hiroshi sah mich fragend an, doch ich hatte mich bereits von meinem Platz erhoben. "Wenn Ihr mich entschuldigt Lord Hiroshi." sagte ich mit einer Verbeugung und verließ dann den Raum. All das soeben erfahrene brachte mich vollkommen aus der Bahn. Ich hatte ihr gegenübergestanden, sie sogar geküsst. Seiko, meine Seiko und ich hatte sie nicht erkannt. Ein tiefer Schmerz durchfuhr mich und es dauerte nicht lange ehe ich in meinem Apartment war. Ich würde keine Ruhe finden ehe ich nicht sicher sein konnte, also ergriff ich meinen Mantel und mein Schwert und lief nach draußen. Der Himmel hatte sich bereits verfinstert als ich mich auf den Weg nach Narita machte. Es waren nur noch wenige Kilometer die mich von der Stadtgrenze trennten als ich in einen Kampf geriet. Es waren nicht viele die kämpften, doch sie hatten das Überraschungsmoment auf ihrer Seite. Ich sah das Aufblitzen des Schwertes zu spät, ehe die Klinge tief an der Seite meines Halses entlang fuhr. Ich spürte wie Blut aus der Wunde trat und meine Kleidung tränkte. Schnell zog ich mein Schwert und rammte es meinem Angreifer mit voller Wucht in die Brust, dieser sackte in sich zusammen und auch die restlichen konnte ich schnell erledigen und trug lediglich noch eine Verletzung an meinem rechten Arm davon. Die letzten Kilometer legte ich ihm Eiltempo zurück und mir fiel erst zu spät auf, dass ich keine Ahnung hatte wo ich Seiko finden konnte. Mein Herz zog sich zusammen, nun war ich so knapp vor dem Ziel und sollte es nicht erreichen? Meine einzige Hoffnung bestand in Lord Shigeru, dass er mir vielleicht würde weiterhelfen können und so schlug ich die Richtung ein, als ich auch schon etwas hörte. Schritte die sich über den nun von Regen nassen Boden näherten. Zuerst erkannte ich nur einen schwachen Schatten, doch dann erkannte ich die Person an der Treppe. "Shinji?" Ich hörte ihre Stimme, bemerkte das Erkennen und ein Lächeln bildete sich auf meinen Zügen. Ich nickte leicht und wenig später fiel sie mir um den Hals. Es war das wohl unglaublichste Gefühl seit Jahren das mich überwältigte, ehe ich die Arme um sie schloss und sie fest an mich zog. "Seiko." murmelte ich und konnte noch immer nicht fassen dass dies die Realität war.

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BeitragThema: Re: Das Bürgerviertel   Fr 12 Apr 2013 - 0:38

Ich vergrub meinen Kopf an Shinjis Hals während ich spürte wie mir Tränen die Wangen hinab rannen. Normalerweise war ich die letzte Person die anfing zu weinen, das geschah wirklich niemals. Seit ich und Shinji damals voneinander getrennt worden waren hatte mich nichts mehr berührt, als hätte ich sämtliche Emotionen der Welt niemals gekannt. Ich hatte niemals geweint und auch nur sehr selten gelacht, mich allen anderen gegenüber gänzlich verschlossen. Ich hatte sämtliche Kontakte weitgehend vermieden und mich auf meine Ausbildung konzentriert. Niemals wieder wollte ich eine Person in meine Nähe lassen, eine Person die ich verlieren könnte ebenso wie Shinji. Auch wenn mir meine Schwester unendlich viel bedeutete so konnte ich mir sicher sein, dass sie bei Hiroshi bestens aufgehoben und in Sicherheit war, was mich weitgehend beruhigte. Doch jetzt, wo ich nach all der Zeit, nach all diesen Jahren in denen ich sämtliche Hoffnungen bezüglich Shinji verloren und ihn für tot gehalten hatte, lösten sich all diese Dinge auf. Es war wie eine Truhe, die ich stets verschlossen hielt, welche nun geöffnet wurde. "Seiko." Ich schluchzte und schmiegte mich an Shinji. War dies wirklich real? Lag ich tatsächlich in Shinjis Armen? Den Armen meines geliebten Shinji? Meine Hände krallten sich förmlich in seine Uniform und ich wünschte mir, dass dieser Moment völlig belanglos ob er tatsächlich geschah oder nur Einbildung war niemals enden würde. "Wo warst du?" fragte ich mit zitternder Stimme. "Wo warst du nur?" Jeden Schritt den ich in meinem Leben getan hatte, sämtliche Leistungen die ich erbracht hatte, hatte ich nur für Shinji getan. Ich wollte nicht mehr schwach sein. Ich wollte stark sein wie er und andere beschützen können. Ich hatte gehofft ihn irgendwann wiederzusehen, jeden einzelnen Tag an dem er nicht bei mir war zutiefst gelitten. Es erschien mir vollkommen unmöglich, dass dieser Tag tatsächlich eingetreten war, dass Shinji tatsächlich wieder bei mir war. "Wo warst du nur die ganze Zeit?"

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BeitragThema: Re: Das Bürgerviertel   Sa 13 Apr 2013 - 22:11

Ich zog Seiko noch enger an mich und wünschte mir sie nie wieder loslassen zu müssen. Ich hatte sie nach acht Jahren wieder in denen ich geglaubt hatte sie sei tot, ich hatte sie endlich wieder und ich würde sie nicht wieder gehen lassen. Unter den Tropfen des Regens spürte ich noch etwas anderes das auf meine Haut traf und brachte ein Stück Abstand zwischen Seiko und mich, doch lediglich um ihr ins Gesicht sehen zu können. Wie hatte ich sie nur für ungehobelt halten können? Wie hatte ich sie nur so behandeln können? Tränen rannen über ihre Wangen, die ich auf zärtlichste Weise fortküsste. Es tat so unendlich gut sie wieder in den Armen halten zu können, die Gewissheit zu haben dass es ihr gut ging und dass sie mich nicht nach all der Zeit vergessen hatte. Sanft fuhr ich mit den Fingern über ihre Wange. Es kam mir nun so dumm vor, dass ich nicht zuvor erkannt hatte wer da vor mir stand. Allein ihre Augen hätten es mir verraten müssen, diese unverwechselbar blauen Augen in denen noch immer die Tränen standen. "Wo warst du nur die ganze Zeit?" Ich hörte wie ihre Stimme bei diesen Worten zu zittern begann und hatte sogleich wieder das Gefühl sie beschützen zu müssen. Sanft zog ich sie an mich. "Wo warst du die ganze Zeit? Du warst nicht mehr da, als ich aufgewacht bin. Ich habe dich überall gesucht, ich dachte…" Ich musste einen Moment lang schlucken. "… sie hätten dich umgebracht." Mein gesamter Körper spannte sich an, als ich daran zurückdachte und ich konnte nicht anders als Seiko noch enger an mich zu ziehen. Wieso hatte uns das Schicksal so lange getrennt, wieso war die Welt so grausam? Voller Zärtlichkeit blickte ich schließlich in ihre blauen Augen, beugte mich nach unten und küsste sie dann vorsichtig und liebevoll.

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BeitragThema: Re: Das Bürgerviertel   Sa 13 Apr 2013 - 22:14

Ich spürte wie Shinji sich von mir löste und etwas Abstand zwischen uns brachte. Einen Moment lang stand ich vollends davor gänzlich in Tränen auszubrechen, da ich Angst hatte irgendeinen Fehler begangen zu haben, einen Fehler der all dies ruiniert hatte. Stattdessen spürte ich noch im selben Augenblick wie Shinji meine Wangen küsste bis jede einzelne Träne fort war und anschließend seine Hand darauf legte. Das Band welches zwischen uns bestand schien sich zu überschlagen und berauschte mich förmlich mit all den damit verbundenen Emotionen. "Wo warst du die ganze Zeit? Du warst nicht mehr da, als ich aufgewacht bin. Ich hab dich überall gesucht, ich dachte… sie hätten dich umgebracht." Ich keuchte unerwartet als ich mich an den Tag zurück erinnerte, der vermutlich schlimmste Tag in meinem gesamten Leben. "Sie haben mich mitgenommen." flüsterte ich, legte meine Hand auf die seine und verschränkte unsere Finger ineinander. "Mich weggebracht. Als ich es geschafft habe zurückzukommen… ich habe dich überall gesucht… doch du warst einfach… einfach weg." Meine Stimme zitterte und war immer leiser geworden bis sie letztendlich gänzlich brach. Gott, ich erkannte mich selbst kaum wieder. War das tatsächlich ich, Sugimura Seiko, die sonst keinerlei Emotionen zeigte und förmlich aus Eis zu bestehen schien? Jeder andere der mich kannte hätte definitiv einen traumatisierenden Schock erlitten. Sanft küsste ich Shinji, ließ meine Finger über seine Wangen gleiten bis zu seinem Hals hinab, wo ich inne hielt als ich eine klebrige Flüssigkeit an diesen spürte. Das war doch…? Ich hob den Blick und starrte Shinji entsetzt an. "Du blutest." stellte ich mit unsicherer Stimme fest, während sich unendliche Sorge in mir ausbreitete. Er war verletzt! Kurzzeitig nutzten die Schatten in mir diese überraschende Lage und breiteten sich in mir aus, was ich jedoch noch unterdrücken konnte. Dafür war jetzt definitiv keine Zeit, es ging hier um Shinji! "Verdammt nochmal, du bist verletzt! Warum sagst du nichts?!" Meine Stimme war eher panisch anstatt wütend. "Wir müssen nachhause!"

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BeitragThema: Re: Das Bürgerviertel   Sa 13 Apr 2013 - 22:21

"Sie haben mich mitgenommen. Mich weggebracht. Als ich es geschafft habe zurückzukommen… ich habe dich überall gesucht… doch du warst einfach… einfach weg." Tiefe Sorge erfüllte mich als ich bemerkte wie Seikos Stimme immer leiser wurde bis sich gänzlich wegbrach. Sanft legte ich meinen Arm um ihre Taille und fuhr mit der anderen Hand zärtlich über ihre zarte Haut. "Glaub mir, ich habe alles dafür gegeben dich zu finden, aber es ist mir einfach nicht gelungen. Du warst weg und es schien so als hätte es dich nie gegeben, niemand wusste wo du warst, egal wen ich gefragt hab. Ich weiß nicht warum uns das Schicksal auseinandergerissen hat, aber ich schwöre dir, dass ich so etwas nie wieder zulassen werde." Eindringlich blickte ich ihr in die Augen und hoffte somit wirklich jegliche Zweifel auslöschen zu können, dass wir nicht zusammenbleiben könnten. Der Kuss war unglaublich, ein berauschendes Gefühl strömte durch meine Adern, füllte jede Zelle meines Körpers und machte mich ganz benommen. Wie lange hatte ich darauf verzichten müssen, wie lange hatte ich das alles schon vermisst. Viel zu lange. Jedoch endete der Kuss viel zu schnell. "Du blutest. Verdammt nochmal, du bist verletzt! Warum sagst du nichts?! Wir müssen nachhause!" Erst jetzt fiel mir ein, dass ich mir bei dem Kampf Verletzungen zugezogen hatte. Ich berührte mit den Fingern meinen Hals und spürte das warme Blut. "Beruhig dich Seiko. Die Verletzung ist nicht dramatisch. Das Schwert hat mich nicht heftig getroffen." Das stimmte auch, wenn der Kämpfer besser gezielt hätte, so wäre ich vermutlich niemals hier angekommen. Ich hob den rechten Arm und wollte Seiko beruhigend die Hand an die Wange legen, als ich bemerkte das Blut an meiner Hand hinunterlief. Schließlich bemerkte ich dass der gesamte Ärmel meiner Uniform und meines Mantels bereits blutgetränkt war. Das musste die Wunde gewesen sein, die ich mir vor einigen Tagen zugezogen hatte, als Seiko und ich uns auf dem Schlachtfeld begegnet waren. Mit einer raschen Bewegung schob ich den Ärmel nach oben und betrachtete die Wunde die sich wieder geöffnet haben musste. Seiko warf ebenfalls einen schockierten Blick darauf und griff dann nach meiner linken Hand um mich mit sich zu ziehen. Es dauerte nicht sonderlich lange ehe wir ein Apartment erreichten, das dem Meinen ganz ähnlich sah, jedenfalls nach dem was man überhaupt erkennen konnte, denn wie auch bei mir war alles unter Bergen von Akten begraben.


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